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| Spiel: | Mouse: P.I. For Hire |
| Publisher: | PlaySide Studios |
| Developer: | Fumi Games |
| Genre: | Ego-Shooter |
| Getestet für: | PS5 |
| Erhältlich für: | PS5, Switch 2, XSX |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: | 6 / 2026 |
Detektiv Jack Pepper – gesprochen von Allzweckwaffe Troy Baker – geht im Noir-Retro-Ego-Shooter einem Fall nach und landet in einer Verschwörung mit entführten Spitzmäusen, korrupten Cops und verrückten Wissenschaftlern mit deutschem Akzent.
Das Offensichtliche vorneweg: MOUSE ist visuell stark von den Animationsfilmen der 1930er-Jahre inspiriert und sieht dementsprechend fantastisch aus. Insbesondere die Nachladeanimationen sind ein optischer Genuss. Auch Musik und Anspielungen auf Horrorstreifen wie Frankenstein oder damalige Darsteller wie Oscarpreisträger Clark Gable findet Ihr hier zahlreich. Schade ist nur, dass viele Mäuse-Designs oder andere Objekte wie Blumen und Vögel häufig wiederverwendet werden, wodurch die brillante Optik ein wenig an Wirkung verliert.
Spielerisch wird Euch ein unterhaltsamer Mix aus Erkundung und reichlich Ballereinlagen geboten – meist Arena-Kämpfe. Das Gute: Waffenklassiker wie die Maschinenpistole ”James Gun” sind präzise und fühlen sich gut an. Zudem hat jede Knarre einen alternativen Feuermodus mit meist mehr Wumms. Viele spätere Waffenfunde im Spiel wie die Strahlenkanone oder die doppelläufige Schrotflinte ”Kiss Kiss” sind jedoch klar schwächer als die bis dahin ohnehin von Euch aufgelevelten Anfangswaffen. Zudem reicht es bis zum letzten Spieldrittel, wenn Ihr bei Shootouts am Eingang stehen bleibt und die auftauchenden Gegner beschießt. Dynamik wird nur selten von Euch gefordert, obwohl Ihr sogar praktische Fähigkeiten wie Wandläufe, Gleiten oder Doppelsprünge lernt. Doch selbst bei der Erkundung werden die Talente für unser Empfinden zu wenig ausgereizt. Das gilt auch für das Schlossknacker-Minispiel, dessen Schwierigkeit von Anfang bis Ende fast identisch bleibt. Ohnehin regnet es als Belohnung meist nur Geld, das Ihr hauptsächlich für das optionale Kartenspiel braucht. Dafür liefert der Titel gekonnt Standards ab wie immer mal wieder einen neuen Gegnertyp oder eine frische Leveldesignidee. Insbesondere die Abwechslung bei Bosskämpfen hat es uns angetan. Die sind zwar ab und an hektisch und unübersichtlich, liefern allerdings interessante Facetten wie wegbrechende Böden oder eine Geisterdame, die erst durch das Anleuchten per Taschenlampe Schaden erleiden kann.







