
| Spiel: | A.W.: Phoenix Festa |
| Publisher: | Bandai-Namco |
| Developer: | Bandai-Namco |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | PSV |
| Erhältlich für: | PSV |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 9 / 2016 |
Die Erklärung vorneweg: Das kryptische A.W. im Titel des Spiel steht für Asterisk War eine Reihe von Light Novels, Animes und Mangas mit Science-Fiction-Milieu und Schulen für übernatürlich begabte Teenager. Klingt klischeehaft und ist es auch. Ihr seid ein neuer Schüler an einer dieser Schulen und habt zwei Aufgaben: Bringt Euch in Form für das große Phoenix-Festa-Turnier und findet eine Partnerin, die an Eurer Seite kämpft. Ihr habt die Wahl zwischen zwei Modi: Entweder schlüpft Ihr in die Rolle von Ayato Amagiri oder einer neuen, eigenständigen Figur. Der entscheidende Unterschied: Während Ayato bereits ziemlich gut im Training steht und nur zwei Monate Zeit hat, bei seinen Mitschülerinnen einen guten Eindruck zu machen, steht Eurer eigenen Figur die doppelte Zeitspanne zur Verfügung. Sie beginnt dafür auch das Training von Anfang an für Neulinge eindeutig die bessere Wahl.
Das Spiel ist in zwei Phasen geteilt: Zum einen teilt Ihr Eure Zeit ein, um zu trainieren, Geld zu verdienen oder eben Dates mit den Damen auszumachen. Zum anderen steigt Ihr immer wieder in den 3D-Ring und tragt Kämpfe oder andere Herausforderungen aus. Mal gilt es, einfach Gegner zu besiegen, mal müsst Ihr eine gewisse Zeit überleben, mal besonders flinke Feinde einholen. Die zentralen Kämpfe tragt Ihr im Team aus, die Partnerinnen nehmen unterschiedliche Waffen mit in den Kampf. Ihr bewegt Euch frei und setzt dem Gegner mit Angriffen und Spezialaktionen zu auch dieses Prinzip ist ja sattsam bekannt. Das gilt auch für die verschiedenen Damen des Spiels: Selbst wenn Ihr noch nie etwas von Asterisk War gehört habt, so könnt Ihr Julis-Alexia von Riessfelt, Saya Sasamiya und Konsorten sofort in die üblichen Klischeeschubladen einordnen.
Thomas Nickel meint: Der erste Eindruck war kein guter. Spielt man mit Hauptfigur Ayato, wird man nicht nur mit übelsten Anime-Klischees bombardiert (Held schaut durch Fenster und sieht Heldin, die sich umzieht…), sondern auch kaum in die Materie eingeführt wer Phoenix Festa zum ersten Mal spielt, sollte besser mit einer eigenen Figur anfangen. Das Gebotene ist dann durchaus kurzweilig, aber eben auch weder sonderlich originell noch allzu interessant. Die Figuren erfüllen einfach die gängigen Klischees und das Kampfsystem ist funktional, aber mehr auch nicht. Wer kämpfen will, findet auf der Vita Besseres, und wer eine gute Story möchte, der greift lieber zu einer reinen Visual Novel. Freunde der Vorlage mögen ihren Spaß haben, gegen SteinsGate oder Code: Realize macht dieses Abenteuer inhaltlich aber keinen Stich.
Die Mischung aus Dating Sim und Kampfspiel spricht am ehesten Fans des Anime- und Mangavorbilds an.
| Singleplayer | ![]() | 62 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |









