Academy of Champions – im Klassik-Test (Wii)

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Stellt Euch Harry Potters Zauberschule vor, dann ersetzt den Magie-Krimskrams durch Fußball und Professor Dumbledore durch die Kickerlegende Pelé – fertig ist die Academy of Champions. Auch wir haben uns in Ubisofts Fußball-­Internat eingeschrieben und brav den Stundenplan abgearbeitet: einem Team beitreten, mit anderen Schülern tuscheln, Trainingsdiszi­plinen absolvieren und Spieler von ­anderen Mannschaften abwerben.

Alle paar Tage steht ein wichtiges Match gegen ein Team von Tagträumern oder Halunken an – wer fleißig trainiert und siegt, heimst massig Erfahrungspunkte ein, die in coolere Bälle, übernatürliche Spezialmanöver oder die eigenen Fähigkeiten investiert werden; vergesst aber nicht, auch die Reflexe des eigenen Tormannes aufzumöbeln, sonst nutzen die tollsten Offensiv-Tricks nichts.

Der Spielablauf selbst ist simpel, manchmal ein bisschen stockend, aber stets spaßig – wie eine Kindervariante von FIFA Stree”. Via Remote und Nunchuk wird gesteuert, gepasst und geschossen; für Ausweichhüpfer oder den Turbo­boost reicht ein Wackler mit den Eingabegeräten. Wer Wii MotionPlus anschließt, kann per Remote-Neigung die Höhe der Schüsse besser justieren – ein Plus an Spaß können wir jedoch nicht attestieren. Weil die ­Kamera nah am Spielgeschehen dran ist, fällt die Übersicht vor allem in der Verteidigung schwer – zum Glück sind die KI-Teams aber nicht sonderlich treff­sicher. Außerdem dürft Ihr den Gegner jederzeit per Grätsche niedermähen: Fouls, Abseits oder Bälle, die im Aus landen, gibt es nicht.

Wer ein Balance Board hat, darf es bei einem Minigame zum Tricksen nutzen – nette Idee.

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