Alisa Developer’s Cut – im Test (PS5)

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Die Idee für das Retro-Soloprojekt beschreibt Entwickler Casper Croes als eine Mischung aus einem Resident Evil der PSone-Ära und dem tschechischen Film ”Alice” (1988) von Regisseur Jan Švankmajer. Das surrealistische Zelluloid-Abenteuer nahm sich die ”Alice im Wunderland”-Vorlage und arbeitete mit Stop-Motion und einer gehörigen Portion Puppen-Ästhetik. Das Ergebnis ist eine interessante Survival-Horror-ohne-Horror-Hommage, die jedoch nur mit einer Nostalgiebrille genießbar ist. Ihr übernehmt die königliche Elite-Agentin Alisa, die bei der Jagd nach einem Verbrecher in ein viktorianisches Herrenhaus gesogen wird. Um all die Türen des Hauses zu öffnen, benötigt Ihr Schlüssel, die Ihr meist durch gelungene, abwechslungsreiche Puzzles und Schieberätsel erhaltet. Aber Achtung: Hilfestellungen gibt es keine, also solltet Ihr zuhören und keine zu langen Spielpausen einlegen.

Munition und Medikits sind Mangelware. Gegner hinterlassen einmalig Zahnräder, für die Ihr beim Handpuppenhändler Projektile, Waffen, Heilung und Outfits samt besserer Status­werte kaufen könnt. Auch das Speichern kostet Euch ein Zahnrad und wer nicht aufpasst, muss lange ohne Save auskommen. Kameraperspektiven sind fix, jedoch wirkt der Wechsel manchmal willkürlich und die häufig sehr schnell agierenden und hart austeilenden Gegner treffen Euch auch außerhalb des Bildes. Während eines Bosskampfs wechselt die Ansicht so oft, dass wir die Orientierung verlieren.

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