Alone in the Dark – im Test (PS5)

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Währenddessen löst Ihr haufenweise Rätsel, die zwischen billig und ”krass um die Ecke denken” pendeln. Mal liegt die Sicherung im selben Raum wie der Sicherungskasten, dem sie fehlt. Mal müsst Ihr Texten und Umgebung kryptische ­Lösungshinweise entlocken, um Safes zu öffnen oder mit Eurem Talisman Portale in neue Erinnerungswelten von Onkel Jeremy zu öffnen. Was man aus rund 30 Jahren Survival Horror kennt, ist hier umfangreich vertreten und hält so manche Kopfnuss bereit. Eine Reihe hilfreicher Optionen soll Orientierungslosigkeit und Rätselfrust vorbeugen. Möchtet Ihr, dass interaktive Punkte in der Umgebung markiert werden? Wie ist es mit Rätseltipps auf der ­Karte?

Lösungsrelevante Hervorhebungen in Dokumenten gefällig? Hier punkten die Entwickler mit praktischen Funktionen, die neben den drei Schwierigkeits­stufen ausreichend Flexibilität bieten, den Anspruch des Abenteuers ­Euren Bedürfnissen anzupassen.

Gekämpft wird in Alone in the Dark auch, aber selten. Auf mittlerer Schwierigkeitsstufe reichen die Patronen für Pistole, Gewehr und Maschinenpistole meist aus. Falls nicht, schleicht Ihr an den Monstern vorbei, bewerft sie mit Ziegeln und Brandsätzen, bratet ihnen mit Beil, Schaufel oder Rohr eins über oder ergreift per Ausfallschritt die Flucht. Emily und Edward können fast alles, was Alan Wake und Leon Kennedy können. Nur nicht so geschmeidig. Wo Leon im Resident Evil 4-Remake während einer Ausweichbewegung noch Munition aufhebt und seine Waffe nachlädt, steuern sich Emily und Edward deutlich träger, weil sich solche Aktionen hier gegenseitig abbrechen. Das müsst Ihr berücksichtigen, denn es gibt zwar nur wenige und auch kaum originelle Gegnertypen, dafür sind sie aggressiv und wendig und tun rasch sehr weh. Action steht 2024 nicht im Vordergrund bei Alone in the Dark: Sie funktioniert und stört nicht, ist aber auch nicht gerade aufregend.

Zur Veröffentlichung soll ein Day-1-Patch die Performance verbessern. Zum Zeitpunkt des Tests holperte die Bildrate auch im Leis­tungsmodus noch des Öfteren, vereinzelt störten weiße Texturblitzer die oftmals sehr stimmungsvoll ausgeleuchteten und detailliert gestalteten Gebiete. Hin und wieder fehlten deutsche Texte, die deutsche Sprachfassung hingegen ist grundsätzlich in Ordnung, auch die technischen Macken sind zu verschmerzen. Gar nicht in Ordnung ist unseres Erachtens ein vermeintlicher Übersetzungsfehler, der womöglich ein Rätsel auf Deutsch unlösbar macht. Achtung, spoilerfreier Tipp: Die Kombination zum Safe in der Lagerhalle ist drei Worten eines Textes zu entlocken – dummerweise haben die deutschen Worte mehr Buchstaben als die englischen…

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Maverick
15. Mai 2024 18:22

Die kämpfe sind ich beschreibe es mal so wie in einem a oder aa survival spiel, mit den nahkampfwaffen schlägst du nur drauf ohne lock on Funktion oder ähnliches, es gibt zwar einen schnellen leichten schlag und einen schweren ist aber mehr krampf als vergnügen, mit der Kollisionsabfrage nimmt es dass spiel manchmal auch nicht so genau.

Schusswaffen sind leider auch nur arg wenig vorhanden Standard Pistole bei emily und colt bei edward, dazu 2 schuss flinte und eine tommi gun, thats it.

Ich würd warten für wie gesagt 40€.

Spacemoonkey
14. Mai 2024 21:08

das klingt als wären dir die kämpfe wichtig. die sollen hier nicht gut sein.
das und dass gefährliche und ungefährliche abschnitte klar getrennt sein sollen halten mich aktuell von einem kauf ab. zumindest zu diesem preis

Revan
14. Mai 2024 20:47

Habe ich Chancen, dass mir das Spiel gefallen könnte, wenn ich Resi (alle Teile) und Dead Space liebe, aber Alan Wake 2 (und Soma sowieso) katastrophal fand?

(Will nicht schon wieder einen Fehlkauf tätigen)

Maverick
14. Mai 2024 6:00

War ganz nett, die Grafik ist eher so lala, die kämpfe waren leicht krampfig bis nervig. Aber die haupcharaktere waren toll und die Geschichte mit den verschiedenen enden und den damit verbunden sammelobjekten waren gut gemacht.

Die weibliche Darstellerin hat mir sogut gefallen dass ich mir sogar die komplette serie killing eve geholt habe.

Ach ja als day1 Spieler war man leicht mal wieder der Beta Tester so konnte man aufgrund einer verbuggten Trophäe erst drei wochen nach release auf den patch warten bis man sich die platin sich holen konnte.

Insgesamt ein gutes Spiel, für um die 40€-50€ empfehlenswert.

Nipponichi
13. Mai 2024 18:34

Ende Juni wird es bei mir dann auch wahrscheinlich ins Haus kommen. Bei mir für PS5 und halt als physische Version.

Ist ewig her, als ich das letzte Mal ein Alone in the Dark gespielt habe. Das eine für PS3 hatte ich damals ausgelassen. Den vierten Teil auf der Dreamcast fand ich aber klasse, sowie die ersten drei Teile.

Remo
13. Mai 2024 14:24

Technisch hat das Spiel zwar seine Macken und auch die Kämpfe sind eher so lala, aber mir hat Alone in the Dark mit seiner Atmosphäre und dem klassischen Survival- Horror Gameplay denoch ziemlich gut gefallen. Ich muss aber sagen, dass ich trotz komplett deaktivierter Hinweise eigentlich keine größeren Probleme mit den Rätseln hatte. Abgesehen vom im Test genannten Tresor-Rätsel war jetzt eigentlich nichts dabei wo ich besonders lange hängen geblieben bin bzw. wäre. Ich persönlich kann das Spiel auf jeden Fall jedem empfehlen, der auf klassische Survival-Horror-Kost steht.