Alone in the Dark: Jack is Back – im Klassik-Test (SAT)

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In seinem PC-Klassiker Alone in the Dark setzte Infogrames-Designer Hubert Chardot zum ersten Mal Polygon-Akteure anstatt gezeichneten Adventure-Helden ein. Seine Figuren schritten durch gezeichnete Kulissen, im Vorder-oder Hintergrund wird regelmäßig die Kameraeinstellung ge­wechselt: Während die meisten Blickwinkel der Übersichtlichkeit dienen, vermittelten besonders schräge Kameraeinstellungen kinoreifes Gruselflair.

Nach über zwei Jahren wird mit Jack is Back die Fortsetzung des 3D-Pioniers für Konsolen umgesetzt, entgegen den PC-Vorbildern sind Saturn- und Playstation-Akteure in schicke Texturen geschlüpft. Während Detektiv Jack (oder sein weibliches Gegenstück) im ersten Teil durch eine Horror-Villa irrte und sich mit Monstern aus Lovecrafts Cthulu-Mythos herumschlug, wurde die zweite Episode mit Action-Einlagen gespickt: Euer Held sucht nach einem verschollenen Kollegen und legt sich dabei in Garten-Labyrinth und Villa mit einem unheimlichen Schmuggler-Ring an. Die blonde Polygon-Maid ist diesmal in der Dedektei geblieben.

Wie im Vorgänger sammelt Jack Automatik-Gewehr, Magazine, Bücher, Pfeifenreiniger und ähnliches Abenteuer-Beiwerk ein. Wer Seil und Wurfanker verknoten oder die Zeitung unter der Tür durchschieben will, wechselt ins Aktions-Menü. Eine Auflistung zeigt mögliche Handlungen für jedes Objekt und Munition für Eure Knarre an. Nach einem Blick auf Euren Charakter könnt Ihr Euch für eine Nahkampfoffensive entscheiden oder Euren Helden schuften lassen: Jack verrückt das Mobiliar oder schiebt schwere Steinquader zur Seiten. Aktionen wie Öffnen oder Schließen hat man Eurem Helden diesmal vorenthalten.

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2 Kommentatoren
NipponichiMadMacs Letzte Kommentartoren
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Nipponichi
I, MANIAC
Maniac
Nipponichi

Das Spiel fand ich klasse. Ich habe es noch heute auf dem PC als MS-DOS-Version. Das war mal in einer Zeitschrift namens Bestseller Games mit dabei. Daher habe ich es auch. Atmosphärisch war das Spiel auf jeden Fall. Was hatte ich Spaß damit. Das Spiel wollte ich damals immer noch für die PSX haben, aber es ergab sich irgendwie doch nie.

Das war damals meine große PC-Zeit, als ich das Spiel gezockt hatte. So gegen 1994/95/96/97 herum habe ich sehr viel am PC gezockt und das Konsolenleben ein Wenig vernachlässigt. Es gab aber zu der Zeit auch für mich ein paar wirklich gute Spiele auf dem PC wie Rebell Assault I/II, Duke Nukem 3D, Quake, Phantasmagoria oder Creature Shock, die mir neben Alone in the Dark den Tag versüßten.

MadMacs
I, MANIAC
Profi (Level 3)
MadMacs

Ich hatte es auf der Playstation.
Das Spiel ist leider wegen Resident Evil etwas untergegangen.