Alone in the Dark: The New Nightmare – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Oliver Schultes meint: Willkommen im Reich der Angst: Alone in the Dark: The New Nightmare bringt selbst das dickflüssige Blut der abgebrühtesten Horror-Fans in Wallung. Die unglaublich dichte Atmosphäre kann mit Konamis Thriller Silent Hill locker mithalten und in einigen Abschnitten sogar überflügeln. Eure Nerven werden dank perfekt platzierter visueller Schock-Effekte und dramatischer Musik-Inszenierung aufs Äußerste strapaziert. Voraussetzung hierfür ist al­ler­dings das Zocken in dunklen Abend- und Nachtstunden: Erst dann entfaltet die brillante Optik ihre volle Wirkung – die Echtzeit-Beleuchtung der Render-Hintergründe via Taschenlampe muss man einfach gesehen haben! Aber nicht nur audiovisuell macht der Titel eine gute Figur. Auch die packende Story verdient di­ckes Lob: Erst wenn Ihr mit beiden Charakteren durchgespielt habt, werden die komplexen Zusammenhänge vollends klar. Zudem lohnt sich das zweimalige Zocken wirklich, denn die Pfade und die intelligenten Rätsel unterscheiden sich bei beiden Helden drastisch. Wer allerdings eine Splatter-Orgie à la Resident Evil erwartet, der wird enttäuscht: Bei Alone in the Dark: The New Nightmare kommt das Grauen schleichend und subtil.

David Mohr meint: Gepflegte Gruselei: Alone in the Dark bleibt auch beim vierten Teil wegweisend. Ausgezeichnete Optik, stimmige Akustik und die düstere Geschichte vereinen sich zu einem packenden Horror-Erlebnis. Vor allem das innovative Taschenlampen-Feature beeindruckt durch perfekte technische Umsetzung und die damit verbundene Angst-Atmosphäre. Bizarre Knarren wie das Blitzgewehr halten Waffenfetischisten bei der Stange, der Rest freut sich über die schreckenerregende Story um Indianerkulte und ausgeflippte Wissenschaftler. Nur zum Ende hin flacht Carnbys Abenteuer ab, der Schluss wirkt wegen des wenig spektakulären Endkampfs recht billig. Zudem sind die Stimmen der Akteure teilweise unpassend und unmotiviert – Profisprecher hätte sich Infogrames ruhig leisten können. Trotzdem bleibt das Spiel stets spannend und herausfordernd. Der ständige Munitionsmangel hält Euch auf Trab, dennoch bleibt Alone immer fair: Bis auf das wiederholte Auftauchen einiger Gegner stören Euch keine überschweren Kämpfe oder unnötige Nerv-Monster. Abgebrühte Adven­ture-Experten spielen pro Charakter ca. 15 Stunden, doppeltes Zocken lohnt sich wegen der unterschiedlichen Lösungswege allemal.

Grusel-Abenteuer mit packender Atmosphäre, zahlreichen Schockmomenten und exzellenter Optik. Panikattacken garantiert!

Singleplayer86
Multiplayer
Grafik
Sound
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MemphiS
17. September 2020 14:05

Der letzte, wirklich gute, Alone in the Dark Teil! Kann ich nur empfehlen 🙂
Lässt sich auch heute wunderbar auf aktuellen PCs spielen mit der GOG Version –> https://www.gog.com/game/alone_in_the_dark_the_new_nightmare

Max Snake
16. September 2020 20:49

Das letzten Highlight auf der alte Playstation.

Saldek
15. September 2020 20:51

Das Spiel hat mir sehr gut gefallen. Ich habe es auf Dreamcast gespielt. Ich denke es ist auch heute noch ein gutes Spiel.

Lincoln_Hawk
15. September 2020 20:16

Ich war zumindest dabei auf der Dreamcast ?
Habs mir vor kurzem für die ps1 nachgeholt
Ich finds gut.

MadMacs
15. September 2020 15:21

Ich hatte es sogar zwei mal durchgespielt. Erst auf der PS1, später auf dem Dreamcast.

Rudi Ratlos
15. September 2020 12:17

Müsste das letzte gute AitD gewesen sein, oder? Die PS360-Inkarnation war ja dann nur noch so semi-gut.

Anonymous
Anonymous
14. September 2020 15:28

Ich weiß noch das ich das Spiel damals überhaupt nicht auf dem Radar hatte und es nur zufällig aus der Videothek ausgeliehen hatte.
War ne schöne Überraschung. ?
Später hatte ich es mir dann auch noch gekauft.