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| Spiel: | Anno 117: Pax Romana |
| Publisher: | Ubisoft |
| Developer: | Ubisoft Mainz |
| Genre: | Strategie |
| Getestet für: | PS5 |
| Erhältlich für: | PS5, XSX |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 1 / 2026 |
Städtebau-Fans mit Interesse für ein Rom-Setting mussten auf Konsole bis dato mit dem faden Roman City Tycoon vorliebnehmen oder doch auf PC-Titel ausweichen. Mit Anno 117: Pax Romana gibt es nun allerdings eine Alternative, die auch auf PS5 und Xbox Series eine hervorragende Figur macht.
Genre-Neulinge widmen sich zunächst der Kampagne, in der Ihr wahlweise als Marcus Naukratius oder Marcia Tertia blühende Städte in zwei Provinzen aufbaut. Los geht es im vom Mittelmeerraum inspirierten Latium. Hier werdet Ihr Schritt für Schritt an die zentralen Spielmechaniken herangeführt, die sich im Vergleich zu Anno 1800 kaum geändert haben. Noch immer gilt es, Wohnhäuser aus dem Boden zu stampfen und Produktionsstätten zu errichten, wobei Letztere all die Waren herstellen, die zur Bedürfnisbefriedigung Eurer Bürger nötig sind. Wer beispielsweise Hafer anpflanzt, kann daraus in Garküchen sättigenden Haferbrei erzeugen, während ein Hanfhof besagte Faserpflanze anbaut, die wiederum in einer Spinnerei zu Tuniken, sprich: Kleidungsstücken verarbeitet wird. Damit der Warentransport zwischen den Rohstoff- und Produktionsgebäuden funktioniert, benötigt Ihr natürlich ein durchdachtes Wegenetz sowie als Logistikzentren fungierende Lagerhäuser.
Eine zentrale Neuerung in Anno 117 ist das veränderte Bedürfnissystem: Die Wünsche Eurer Untertanen unterteilen sich diesmal in Kategorien wie Nahrungsmittel, öffentlicher Dienst, Mode und Haushalt. Damit ein Bewohner im Rang aufsteigen kann, müssen die Kategorien gefüllt sein, was jetzt allerdings auch mit einzelnen oder einem Mix aus Gütern funktioniert und nicht zwingend alle mit der Kategorie verbundenen Produkte voraussetzt. Das führt zu mehr Flexibilität im Spielablauf und macht das System zudem einsteigerfreundlicher. Da jedes Eiland eigene geografische Begebenheiten und Bodenfruchtbarkeiten mit sich bringt, kommt Ihr irgendwann trotzdem nicht umhin, bestimmte Güter auf anderen Inseln herzustellen oder sie Euch über Handelsbeziehungen mit weiteren Match-Teilnehmern zu beschaffen. Das ganze System ist wiederum clever mit dem keltischen Albion, der zweiten geografischen Region des Spiels, verzahnt. So fordern etwa die Patrizier – Latiums höchste Bevölkerungsschicht – Vogelzungen in Aspik, die nur vom Delicium in Albion hergestellt und somit zwingend für teures Geld importiert werden müssen.


















Etwas Extended poste ich das Hörspiel der römischen Traum – Eine Anno Story.
https://www.ardaudiothek.de/sendung/der-roemische-traum-eine-anno-story/urn:ard:show:f9226ba8b7709135/
Passend zum Test kann man es bis zum 2 März kostenlos spielen. Ich werde es mir mal runterladen und schauen wie die Maus & Tastatur Steuerung umgesetzt ist.
Werde ich mir im nächsten Sale greifen. Der letzte war schon sehr gut auf Konsole umgesetzt.