Armorines: Project S.W.A.R.M. – im Klassik-Test (N64)

5
3918
Zurück
Nächste

Seite 2

Aller guten Dinge sind drei – und so haben die Militärs ein weiteres Kriegsgerät eingebaut. Nachdem Ihr die entsprechenden Projektile aufgesammelt habt, dürft Ihr den Insekten mit Raketen- und Granatwerfer auf den haarigen Chi­tinpanzer fühlen – wahlweise auch via fest integriertem Sniper-Modus. Neben den serienmäßigen Waffen findet Ihr in den 20 Abschnitten selbstzündende Minen, Peilsender für Lenkraketen oder Adrenalinkapseln, die Euren Armorine kurzzeitig härter und schneller kämpfen lassen. In der Nähe von gefallenen Soldaten könnt Ihr ein besonderes Schmankerl ergattern: den Visor. Mit diesem Infrarot-Nachtsichtgerät spürt Ihr lauernde Alien-Killer selbst in stockdunklen Bereichen auf. Zusätzlich zu diesem Equipment ist in jeder der vier Welten (Sibirien, Dschungel, Vulkan und Ägypten) eine Spezialwaffe versteckt. Ist sie erstmal in Eurem Besitz, haben die außerir­dischen Invasoren nichts zu lachen: Mit geheimem Militärlaser, ägyptischem Pharao-Stab oder hypermoderner Schallwellenwumme schlagt Ihr breite Schnei­­sen in die anrückenden Alien-Rudel und setzt deren robuste Verteidigungsanlagen außer Gefecht.

Diese Vielzahl an Insektenvernichtern habt Ihr im tödlichen Kampfgeschehen bitter nötig. Während Ihr in Turok-­Manier durch die Szenarien hetzt, über kleinere Abgründe hüpft oder in enge Spalten kriecht, werdet Ihr permanent von vielbeinigen Killern attackiert. Perfekt an die jeweilige Umgebung angepasst und wie ein Ameisenstaat hierarchisch durchstrukturiert, erwarten Euch je nach Abschnitt sowie Entfernung zur eierlegenden Königin unterschiedliche Insektengattungen. So trefft Ihr während Eures Einsatzes auf relativ harmlose, zeckenartige Arbeiter, nahkampfstarke Soldaten, widerstandsfähige Wachen, schwer gepanzerte Denker und gigantische Königinnen. Was alle Angreifer neben unstillbarem Beute-Hunger verbindet, ist die enorme Beweglichkeit. Im Gegensatz zu den humanoiden Gegnern in Rares indiziertem Bond-Abenteuer kennen die Alien-Killer nahezu keine Hindernisse: Mit ihren krallenbesetzten Beinen meistern sie spielend steilste Abhänge oder klettern an senkrechten Wänden entlang.

Zurück
Nächste
5 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Revolver_Ocelot
21. Januar 2020 11:01

Die Testwertung ist doch weit höher ausgefallen als ich das in Erinnerung hatte. Habe damals eigentlich so gut wie alle Shooter auf dem N64 gekauft, sofern die Wertung ok war, aber Armorines habe ich ignoriert weil es nicht so gut in den Magazinen wegekommen ist. Weiß gar nicht mehr, ob es die Mega Fun oder die Video Games war. Die Manic Ausgabe mit dem Test von Armorines habe ich jedenfalls leider verpasst. Der Maniac Test liest sich jedenfalls vielversprechend. Denke ich werde den Titel bald nachholen.

Tokyo_shinjuu
21. Januar 2020 10:05

Ich mein das Spiel kam in der Video Games damals weit weniger gut weg, deshalb hab ich auch von einem Kauf abgesehen.
Aber stimmt schon für Ego Hooter Freunde ohne PC, führte damals eigentlich kein Weg am N64 vorbei.

TigerManiac82
21. Januar 2020 0:25

Das N64 hatte echt die besten Ego Shooter konsolenübergreifend zur damaligen Zeit

NikeX
10. Dezember 2019 14:19

Im Coop war es leichter als im Single. Die Gänge waren sehr karg, manchmal wussten wir nicht wie weiter. Ich habe damals immer gehofft, dass es für Dreamcast in hübsch erscheint.

Rudi Ratlos
10. Dezember 2019 12:29

“Die Atmosphäre ist dabei so dicht wie der Nebel beim ersten Turok” XD XD XD

Sagt mir aber gar nix, das Spiel.