Armorines: Project S.W.A.R.M. – im Klassik-Test (N64)

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Diese Fähigkeiten Eurer Feinde müsst Ihr im explosiven Kampfgetümmel im Auge behalten, um nicht plötz­lich aus dem Hinterhalt angefallen zu werden. Hilfreich ist dabei der Umgebungs­scanner, den jeder Armo­rine als Grundausstattung mit sich führt. Ähn­lich wie der Motion Tracker im Playstation-Ego-Shooter Alien Trilogy zeigt Euch dieses Gerät alle sich bewegenden Feinde in einem bestimmten Umkreis. Ihr erkennt damit selbst getarnte und so für Eure Augen unsichtbare Insekten als hin- und herwuselnde grüne Punkte.

Ebenso wichtig wie Scanner-­Signale sind die Brülllaute, mit denen Ihr die Angreifer eindeutig identifizieren und orten könnt. Während kleine Zec­ken mit einem schrillen ‘ziiieek’ attackieren, stürzen sich die gewaltigen Wachen mit einem donnernden ‘roarrr’ auf Euch – ohne den Gegner zu sehen, wisst Ihr trotzdem, wer sich Euch nähert. Damit Ar­mo­rines nicht in stum­­pfes Geballere ausartet, bauten die Entwickler zahlreiche Mini-Missionen ein: So müsst Ihr u.a. gefangene Wissenschaftler befreien und sicher zur nächs­ten Tür geleiten. Erst dann öffnet sich der Weg tiefer in die Alien-Behausungen. Zudem fahrt Ihr auf einer Monorail-Bahn durch eine unterirdische Militärbasis und ballert via Kanone auf umherlaufende Aliens – ähnlich wie in dem PC-Ego-Shooter Half-Life.

Neben dem Ein­spieler-Modus bietet Acc­laims Insekten-Action umfangreiche Multiplayer-Modi. Zu den obligatorischen Are­nen­gefechten wie ‘Deathmatch’, ‘Capture the Flag’ oder ‘King of the Hill’ gesellt sich mit dem Cooperate-Mode eine Ego-Shooter-Neuheit im Konsolenbereich: Zu zweit dürft Ihr erstmals via Splitscreen das komplette Einspieler-Abenteuer als Team bestreiten. Erstaun­licherweise leidet die Optik nur wenig unter dieser Hardware-Belastung, und Ihr müsst Euch nur mit einer etwas niedrigeren Bildrate sowie geringerer Sichtweite anfreunden. Kämpft Ihr Euch als Duo durch die alienverseuchten Areale, ist die richtige Taktik ausschlaggebend: So könnt Ihr unabhängig voneinander durch die Schauplätze sprinten und Euer Heil als Einzelkämpfer suchen oder Eure Überlebenschancen mit Teamwork samt doppelter Feuerkraft beträchtlich erhö­hen. Stirbt Euer Partner trotz aller Vorsichtsmaßnahmen, kann er im nächsten Abschnitt wieder einsteigen.

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Revolver_Ocelot
21. Januar 2020 11:01

Die Testwertung ist doch weit höher ausgefallen als ich das in Erinnerung hatte. Habe damals eigentlich so gut wie alle Shooter auf dem N64 gekauft, sofern die Wertung ok war, aber Armorines habe ich ignoriert weil es nicht so gut in den Magazinen wegekommen ist. Weiß gar nicht mehr, ob es die Mega Fun oder die Video Games war. Die Manic Ausgabe mit dem Test von Armorines habe ich jedenfalls leider verpasst. Der Maniac Test liest sich jedenfalls vielversprechend. Denke ich werde den Titel bald nachholen.

Tokyo_shinjuu
21. Januar 2020 10:05

Ich mein das Spiel kam in der Video Games damals weit weniger gut weg, deshalb hab ich auch von einem Kauf abgesehen.
Aber stimmt schon für Ego Hooter Freunde ohne PC, führte damals eigentlich kein Weg am N64 vorbei.

TigerManiac82
21. Januar 2020 0:25

Das N64 hatte echt die besten Ego Shooter konsolenübergreifend zur damaligen Zeit

NikeX
10. Dezember 2019 14:19

Im Coop war es leichter als im Single. Die Gänge waren sehr karg, manchmal wussten wir nicht wie weiter. Ich habe damals immer gehofft, dass es für Dreamcast in hübsch erscheint.

Rudi Ratlos
10. Dezember 2019 12:29

“Die Atmosphäre ist dabei so dicht wie der Nebel beim ersten Turok” XD XD XD

Sagt mir aber gar nix, das Spiel.