Aviary Attorney: Definitive Edition – im Test (Switch)

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Seite 1

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Paris, Mitte des 19. Jahrhunderts: Der Indus­trielle Grenwee wird ermordet aufgefunden. Unter Verdacht steht die junge Dame ­Caterline. Das klingt nach einem Fall für den (mäßig) berühmten Rechtsanwalt Jayjay Falcon und seinen emsigen Gehilfen ­Sparrowson. Hat Caterline mit ihren Katzenklauen den weichen Bauch des feisten Frosches aufgeschlitzt oder kann das gefiederte Duo ihre Unschuld beweisen? Ihr wundert Euch über all die animalischen Anspielungen? Die Welt von Aviary Attorney ist bevölkert von anthropomorphen Tiergestalten: Ein Elefant im Schokoladenladen, eine Dodo-Bardame, der König ist ein Pinguin.

Die feinen Charakterzeichnungen stammen zum Großteil aus der Feder von J. J. ­Grandville, einem 1803 geborenen Karikaturisten und historischen Zeitzeugen. Entwickler Sketchy Logic hat sich dieser kleinen Kunstwerke angenommen und drumherum eine spannende Kriminalgeschichte gesponnen. Die Optik ist stimmig, passenderweise wirkt alles wie alte ­Tuschezeichnungen. Auch wenn Ihr manchmal Orte durchsuchen oder auf einer ­Karte entscheiden könnt, wohin Ihr gehen möchtet, so ist ­Aviary Attorney doch eindeutig eine Visual Novel, die ihre fesselnde Geschichte in Standbildern erzählt. Je nachdem, wie Ihr Euch an einem wichtigen Punkt der Geschichte entscheidet, könnt Ihr drei vollkommen andere Enden erleben, dank komfortabler Level­auswahl auch ohne das Spiel noch einmal durchspielen zu müssen. Die Geschichte ist spannend und gut erzählt, die Charaktere überzeugen, zudem steckt viel Witz im Spiel.

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