
Meinung
Thomas Nickel meint: Madelyn hat Charme, einen ordentlichen Schwierigkeitsgrad, eine gewitzte Heldin und einen coolen Geisterhund, der Euch bei einigen Rätseln unter die Arme greift. Noch dazu ist die Pixel-Grafik gelungen und die Musik passt. Leider fehlt es der Ritterprinzessin aber an spielerischem Feinschliff: Aufbau und Erzählung wirken etwas unzusammenhängend, und es gibt Momente, in denen man sich fragt, wo es nun tatsächlich weitergeht – oder warum ein Boss beim Laufen Schaden verursacht, beim Stillstehen jedoch nicht. Aber dann freut man sich wieder über das gelungene Spielgefühl, und wundert sich, warum sich heute nicht mehr Indie-Helden an solche spannenden Genremischungen trauen.
Sympathische Arcade-Adventure-Mischung mit stimmungsvoller Präsentation, der ein wenig Feinschliff fehlt.
| Singleplayer | ![]() | 75 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |











Gibt es gerade für nen schmalen Taler für die One – oder Alternativ (und wesentlich teurer) physisch für die Switch bei Play-Asia 🙂
Danke für den Test, Hr. Nickel, das war eines der Games, auf die ich 2018 am meisten entgegen gefiebert habe und es freut mich, dass es gut geworden ist.
Ich hatte ähnliche Gedanken, beim Spielablauf, da es anfangs recht unübersichtlich wirkt ( “wo geht es lang?”) aber die Liebe zum Detail und der Versuch, den Geist der alten Capcom Games einzufangen, fasziniert mich, zumal die Steuerung richtig gelungen ist. Um so mehr, meine Bewunderung, da ( glaube ich) eine ein-Mann Produktion.