Battle Princess Madelyn – im Test (Switch)

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Manche Spiele haben eine persönlichere Story als andere. Bei Battle Princess Madelyn war das laut Entwickler so: Mit neun Jahren schrieb Creative Director Christopher Obritsch nach dem Tod seines ersten Hundes die ­Geschichte, auf dem das Game basiert. Später kam seine Tochter Madelyn ins Spiel: Die liebt Capcoms Ghouls ’n Ghosts und wollte selbst mitmachen, obwohl laut ihr ”Mädchen ja keine Ritter sein könnten” – schon war klar, wer die Hauptrolle übernehmen würde.

Madelyn orientiert sich an zwei Klassikern der 8- und 16-Bit-Ära. Visuell und spielerisch steht das knackschwere Abenteuer von Ritter Arthur Pate. Aber das wird mit ein paar Adventure-Elementen im Stil des heute wieder präsenten Wonder Boy angereichert. Prinzessin ­Madelyn und ihr Geisterhund Fritzy laufen nicht nur durch detailliert ­gezeichnete Pixel-­Szenarien und erlegen meist ­untote Gegner mit Wurfspeeren und anderen Waffen. Sie interagieren auch mit NPCs und lösen immer wieder Aufgaben für diese. Zum Glück steuert sich Madelyn weniger steif als Kollege Arthur, so ist die junge Dame im Sprung noch gut zu handhaben. Dafür hat sie Arthur eine ­andere Eigenschaft abgeschaut: Auch ihre Rüstung ist nicht allzu ­widerstandsfähig, schnell zerfällt sie in ihre Einzelteile – da ist es gut, dass sie keine Unterhosen, sondern ein schlichtes Kleid unter dem schützenden Panzer trägt. Wird Madelyn zu oft getroffen oder fällt sie ins Wasser, sind die Leben aufgebraucht und es geht zurück zum letzten Rücksetzpunkt.

Ist Euch das Arcade-Erlebnis lieber als kleine Adventure-Einlagen, stellt das kein Problem dar: Ihr entscheidet im Startbildschirm, ob Ihr schnelle Action oder das komplette Abenteuer wollt.

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1 Kommentatoren
genpei tomate Letzte Kommentartoren
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genpei tomate

Danke für den Test, Hr. Nickel, das war eines der Games, auf die ich 2018 am meisten entgegen gefiebert habe und es freut mich, dass es gut geworden ist.
Ich hatte ähnliche Gedanken, beim Spielablauf, da es anfangs recht unübersichtlich wirkt ( “wo geht es lang?”) aber die Liebe zum Detail und der Versuch, den Geist der alten Capcom Games einzufangen, fasziniert mich, zumal die Steuerung richtig gelungen ist. Um so mehr, meine Bewunderung, da ( glaube ich) eine ein-Mann Produktion.