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| Spiel: | Battlefield 6 |
| Publisher: | Electronic Arts |
| Developer: | DICE |
| Genre: | Ego-Shooter |
| Getestet für: | PS5 |
| Erhältlich für: | PS5, XSX |
| USK: | 18 |
| Erschienen in: | 11 / 2025 |
Begleitet vom Dauerfeuer des Bord-MGs brettert ein schwerer Kampfpanzer von Pax Armata durch das zerklüftete Terrain Tadschikistans, als plötzlich ein Angriffshelikopter der NATO über das Stahlungetüm hinwegrauscht und den dicht dahinter fahrenden Jeep mit einer Breitseite 70-mm-Raketen in Stücke reißt. Kurz darauf will sich der Heli in Stellung bringen, um auch den Panzer zu vernichten, als er jäh von einem Boden-Luft-Projektil eines Pioniers getroffen wird, brennend zu Boden taumelt und die Wrackteile riesige Löcher in eine angrenzende Hauswand stanzen. Der Kampfpanzer wähnt seine Chance, endlich vorrücken zu können, doch dann fliegt auch er spektakulär in die Luft – zerfetzt von einer Mine im Erdreich, die der Fahrer schlichtweg übersehen hatte. Was auf dem Papier nach grandioser Multiplayer-Action klingt, ist in der Praxis genau das: Ein neues Battlefield, das sich klar am überaus beliebten dritten und vierten Teil der Reihe orientiert und sich einfach bombastisch anfühlt! Die Gründe dafür sind vielfältig.
Los geht es mit der Tatsache, dass die Entwickler die Specialists aus Battlefield 2042 in den Ruhestand schicken und das bewährte Klassensystem zurückbringen. Wie damals könnt Ihr zwischen vier Typen wählen. Sie alle bringen zum einen passive, klassenspezifische Merkmale, Gadgets und Waffenkompetenzen mit und verfügen zum anderen über maßgeschneiderte aktive Fähigkeiten. Der Sturmsoldat etwa ist die erste Wahl für Einsätze an der Front, zumal er die Einnahme von Zielen zügiger als andere Klassen vorantreibt, mithilfe einer Adrenalinspritze schneller und widerstandsfähiger wird und unter anderem eine Sturmleiter mitführt, die das Erklimmen von höher gelegenen Fenstern, Balkons etc. ermöglicht. Ganz anders der Pionier: Per Schweißbrenner repariert er Fahrzeuge, erleidet in ihrer Nähe weniger Explosionsschaden, kann Uzis besonders kontrolliert aus der Hüfte abfeuern und ist extrem geschickt im Umgang mit Raketenwerfern aller Art. Der Versorger wiederum verarztet Verbündete und gibt ihnen neue Munition, kann hervorragend mit LMGs umgehen und praktische Gadgets wie etwa ein Granaten-Abfangsystem aufstellen. Bliebe noch der Aufklärer. Seine Stärken liegen im zügigen Erkennen von Feinden, was diese auf der Minimap für alle Kameraden sichtbar macht. Dazu kommen zahlreiche Vorteile beim Einsatz von Snipergewehren sowie der exklusive Zugriff auf Gadgets wie Lasermarkierer, Aufklärungsdrohnen und Scharfschützen-Köder.
Eine wichtige Neuerung des gut ausbalancierten Klassensystems sind die Trainingspfade. Sie ermöglichen es Euch, jede Klasse in zwei Richtungen zu spezialisieren und dabei schrittweise neue passive Boni freizuschalten. Der Aufklärer zum Beispiel kann die Pfade ”Scharfschütze” oder ”Spezialeinsätze” einschlagen. Erstgenannter sorgt dann unter anderem dafür, dass per Kopfschuss erledigte Feinde nicht wiederbelebt werden können, während letztgenannte Spezialisierung Euch beispielsweise erlaubt, gegnerische Gadgets auf der Minikarte zu markieren.







