Meinung 1
Steffen Heller meint: Neben Stellar Blade das Action-Schwergewicht des Jahres! 40 Stunden voller Ideen, die ihresgleichen suchen. Kein Kapitel gleicht dem anderen. Da macht es mir nicht mal etwas aus, wenn ich kurzzeitig im Open-Hub-Areal von Kapitel 6 orientierungslos umherirre oder Events in einer bestimmten Reihenfolge ohne hilfreiche Hinweise erledigt werden müssen. Neben Elden Ring ist es das einzige Spiel, bei dem ich mich unbedingt über die Hintergrundgeschichte schlaumachen wollte. Das liegt in erster Linie an der fantastisch-fantasievollen Erzählung, zugleich sind einige Aspekte ohne die Roman-Kenntnisse aber einfach nur verwirrend. Mein größtes Lob gilt der Balance: Ich hatte Sorge, dass zu viele harte Bosse in einen zähen Spielfluss münden würden. Letztlich entsteht aber ein toller Rhythmus aus sanften Herausforderungen und mächtigen Brocken.
Kevin Pinhao meint: Black Myth: Wukong entpuppt sich als kompetentes – und zuweilen gar beeindruckendes – Action-Fest. Audiovisuell und stilistisch über jeden Zweifel erhaben, erfreuten mich diverse elektrisierende Konfrontationen. Einige andere kratzten hingegen an der persönlichen Frustrationsgrenze. Das liegt vor allem daran, weil das Kampfsystem und die vielen – teils undurchsichtigen – Bosse selten an die Finesse manch eines Genre-Hochkaräters heranreichen. Konnte ich in Sekiro einen weiteren Boss-Versuch kaum erwarten, um an meiner Technik zu feilen, fühlte ich mich hier zuweilen selbst nach einem gewonnenen Kampf nicht wirklich am längeren Hebel. Auch altbackene Wehwehchen wie unsichtbare Wände und das Fehlen einer Karte ärgern unnötig, machen sie das Erforschen der weitläufigen Schauplätze doch gern mal mühselig. Unter dem Strich bleibt aber ein spielerisch solides und hervorragend präsentiertes Action-Feuerwerk, dessen Spielprinzip sich nicht ganz über die Laufzeit trägt.






















An einen Dialog kann ich mich auch nicht erinnern. Wie gesagt, mir ist so, ich kann mich aber auch irren, weil ich ja im NG+ von dem geheimen Raum wusste. 🤷🏼♂️
@Bort Hm, das mit dem Icon könnte eventuell nachgepatcht worden sein, falls es das nun gibt oder vielleicht taucht es erst im NG+ auf.
Habe damals extra diese Wand mehrmals abgelaufen und diese Wand mit anderen Wänden im Level verglichen, weil ich echt wissen wollte, ob man an irgendwas hätte erkennen können, dass diese Wand so speziell ist. Mir ist auf jeden Fall nichts aufgefallen. Habe mir auch gerade nochmal diverse Youtube-Guides angeguckt und bei denen war zumindest bei der Erstellung der Videos auch kein Icon vor der Zerstörung zu sehen.
Will auch gar nicht mal ausschließen, dass es theoretisch irgendwo eine Dialogzeile gibt bei unwichtigen NPCs, die einen dezent darauf hinweist, aber die ist mir dann auf jeden Fall entgangen.^^
@Steffen: Im 1. Run hat der Boss bei mir die Wand gerammt, ohne das ich von dem Raum dahinter wusste. Im NG+ habe ich ihn dann so schnell erledigt, dass es zu nichts gekommen ist. Mir ist aber so, als wurde dann trotzdem ein Icon auf der geschlossenen Wand angezeigt, das auf das Geheimnis hingedeutet hat. 😊
Danke euch 😇
@Rudi Bei Boss Rush muss ich an Treasure Alien Soldier denken.
Extreme beeindrucken aus China.
würd ich nicht sagen. es ist zwar linearer als souls aber immernoch wesentlich weitläufiger als bayo/dmc/ng (contra als prügler). es hat auch viel mehr ruhephasen als solche spiele. man sucht größere gebiete ab und backtrackt auch mal.
vielleicht vergleichbar mit den etwas weniger verschachtelten welten in demon’s souls aber in riesig
das spiel gefällt mir übrigens ganz gut.
meine hauptkritikpunkte:
-ich hab kein problem mit schläuchen aber die wände sollten schon sichtbar sein
-die standardgegner sind selten eine herausforderung
-bei der größe der stages wäre ne zumindest freischaltbare map nett
-teilweise zu weitläufig so dass es dem pacing schadet wenn man erkundet
Also im Grunde ein Contra/Probotector als Prügler? Mal gucken, wenn es mal im Angebot ist.
Andere Steuerung als „Souls“-Kram lässt mich aber positiv aufhorchen, sowohl „Lies of Pi“ als auch „Bloodborne“ haben imo eine …äh… eigenartige Steuerung.
@Bort1978 Das mit der Wand stimmt natürlich und war im Test eventuell etwas ungenau formuliert. Auch ich habe die Wand im Nachgang freigelegt mit einer Verwandlung. Aber die Wahrscheinlichkeit ist hier eben sehr hoch, dass man das erst durch das Internet erfährt, wenn man nicht gerade Glück hatte, dass der Boss diese Wand erwischt.^^
Ja das ist so gut das ich viele Mühen in Kauf genommen habe um mir die Platin zu holen.Bei dem Spiel stimmt fast alles und deswegen ist es auch das Spiel des Jahres geworden.Da wird es dieses Jahr auch nichts besseres mehr geben.
Sehr schöner Test, der auch meine eigenen Erfahrungen sehr gut widerspiegelt. Eine kleine Korrektur zur Wand, die der Boss einreißen muss: Das geht auch nach dem Kampf mit der richtigen Verwandlung.
Ziemlich geniales Spiel und eines meiner absoluten Highlights dieses Jahr. Und demnächst dann ja auch endlich als Retail verfügbar, wer deswegen bisher mit dem Kauf gewartet hat.