Bomb Rush Cyberfunk – im Test (PS5)

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2000 verzückte Sega mit dem krachigen Jet Set Radio Dreamcast-Besitzer, 2002 zierte die Future-Fortsetzung das frühe Line-up der Xbox – danach war Schluss. Mehr als zwei Dekaden lang mussten Fans darben, bis jetzt ein kleines Entwicklerteam aus Schweden die Durststrecke beendete: Bomb Rush Cyberfunk ist zwar keine offizielle Fortsetzung der Serie, könnte es aber problemlos sein – die Cel-Shading-Grafik trifft den Look der Vorbilder punktgenau und für den funkigen Soundtrack steuerte sogar Soundmagier ­Hideki Nagunama ein paar schmissige Songs bei.

Auch spielerisch ist vieles ganz wie damals: Ihr rollt mit Trendsportmitteln – neben Rollschuhen stehen diesmal auch Skateboard oder Bike zur Wahl – durch fünf Stadtteile und sprüht Graffitis an Wände, um die lokalen Gangs herauszufordern. Dazu kommen allerlei Herausforderungen, bei denen unter anderem kräftig auf Rails gegrindet und getrickst wird, was eine schnell verstandene Steuerung gut möglich macht. Das trifft den Jet Set Radio-Geist, lässt das Spiel aber zugleich etwas angestaubt wirken. Auch diesmal rücken Euch Polizisten auf die Pelle, wenn Ihr Aufmerksamkeit erregt, was schnell lästig wird, zumal das rudimentäre Kampfsystem sich ziemlich ungenau anfühlt. Auch die rund zehnstündige Story ist zwar leidlich interessant, zieht sich aber mit vielen Dialogsequenzen, die den Spielfluss schon mal unnötig ausbremsen.

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