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Brütal Legends‘ Stärke liegt in der originellen Aufmachung: Ausdrucksstarke Charaktere mit den Originalstimmen der Vorbilder (u.a. Schauspieler Jack Black, Rob Halford von Judas Priest und Lemmy Kilmister von Motörhead) bilden zusammen mit den 107 lizenzierten und teils aus dem Underground stammenden Metal-Songs das gelungene Fundament. Die Monster, welche dem Geist von Hieronymus Bosch entsprungen sein könnten, sind großteils sensationell: Habt Ihr schon mal ein aus zwei Guillotinen zusammengesetztes Wesen gesehen, dessen Schwanz aus einer pendelnden Klinge besteht? Oder die vielen kleinen witzigen Details: etwa steinerne Drachen, die von S&M-Ledergurten samt rotem Beißball malträtiert werden; Blumen, die die Form des Teufelsgrußes haben, und die Abfrage, ob man alle Schimpfwörter oder lieber an deren Stelle die aus den USA bekannten Piepser hören möchte. Auch Ozzy Osbournes Gastauftritt als ’Hüter des Metal’ ist gelungen: Mit seinen markigen Sprüchen versucht er Euch Waffen-Upgrades und Extras für Eddies Hotrod aufzuschwatzen. Und das alles in einer Welt, die erstens abwechslungsreich gestaltet ist und zweitens Unmengen an Metal-Klischees zitiert: Von antiken Riesenschwertern, die im Boden stecken, über knapp bekleidete Gothic-Ladys bis hin zu den Ledermützen tragenden Bikern fährt Schafer das volle Programm auf. Die stärksten Momente sind schließlich die Szenen, in denen die Musik mit dem Geschehen auf dem Bildschirm harmoniert: zum Beispiel, wenn Ozzy ”Mr. Crowley” schluchzt und Eddies große Liebe gleichzeitig in die Welt des Bösen abtaucht.
Von solchen Augenblicken gibt es jedoch viel zu wenige, hier haben Schafer und sein Team enormes Potenzial verschenkt. Auch lassen Gagdichte und Originalität der Story nach dem starken Auftakt merklich nach – und das, obwohl nur sechs Spielstunden gefüllt werden mussten. Schwerer wiegen allerdings die Nachlässigkeiten im Spieldesign: Gegner laufen in einem Anfall von KI-Demenz beharrlich gegen Steine, Eddies Hotrod bleibt an einem wenige Zentimeter hohen Bärenfell hängen, die Truppen lassen sich aufgrund eingeschränkter Kommandos nur unzureichend übers Spielfeld dirigieren und die Rennsequenzen wirken so krude wie die veraltete Grafik – es ruckelt, teart und die Texturen scheinen direkt von der alten Xbox zu kommen.
Lässt man die gelungene Aufmachung außer Acht, bleibt ein unausgegorenes spielerisches Gerüst. Wer nicht auf Heavy Metal steht, sollte daher besser einen Bogen um Brütal Legend machen – Anhänger der härteren Musik erleben aber einige unterhaltsame Stunden.











Hab es wegen dem Strategie-Part nie durchgespielt, aber mochte es trotzdem gerne.
Wie Amigajoker schon sagt: War seinerzeit einfach eine angenehme Abwechslung und hatte Persönlichkeit.
War ein spaßiger Titel seinerzeit. Mal was anderes als viel Einerlei
Konnte auf den Xbox Series X dank Game Pass Brütal Legends.
Anfang war ich von den coolen Inszenierung Begeistert, willst die Welt Metal entdecken, aber die Strategie Part hat mich in einigen Situation zur weiß Glut gebracht.
Selbst auf M! Cast denke ich auch, man könnten zur vielen Schabernack in den Metal Szenen machen.
Und die Grafik ist okay. Dafür die grandiosen Sprecher und die Charakteren, auch wenn die Gast Stars zu wenig kommt.
Hatte mit Brütal Legends mein Spaß. Nächsten mal auf Hack n´ Slay konzentrieren.