Cadence of Hyrule – im Test (Switch)

3
1549
Zurück
Nächste

Seite 1

Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Das originale Roguelike-Abenteuer Crypt of the NecroDancer ist ein zweischneidiges Schwert: Der Kniff, die Ausführung aller Aktionen der Pixel-Heldin (wie die feldweise Hüpf-Fortbewegung und Attacken) an den Rhythmus der schmissigen Musik zu koppeln, sorgt für frischen spielerischen Wind. In den vollen Genuss davon kommen aber nur nervenstarke Spieler: Genre­typische Gemeinheiten wie eine hohe Schwierigkeit verbunden mit Permadeath und die daraus ­resultierenden häufigen Neustarts sorgen beim Rest für Frust.

Das hat offensichtlich auch Nintendo so gesehen und darum mit den Entwicklern bei der Neuauflage im Legend of Zelda-Gewand ­Gegenmaßnahmen ergriffen. Denn Cadence of Hyrule gibt sich in fast jeder Hinsicht zugänglicher und nachsichtiger: Zwar werden Spieler weiterhin ordentlich gefordert, aber Ihr findet in der neu dazugekommenen Oberwelt (im Gegensatz zu den Dungeons) reichlich Speicherpunkte, an denen Ihr wieder einsteigen könnt. Zudem behaltet Ihr nach dem Ableben die meisten Hilfsmittel und dürft von ergatterten Diamanten in einem speziellen ”Jenseits-Shop” vor dem Neustart weitere Extras kaufen. Und wer so gar nicht mit dem Beat mitkommt, kann gleich alternativ aktivieren, dass sich Gegner erst bewegen, wenn Ihr eine Aktion ausgeführt habt.

Ansonsten bleibt das Grundkonzept weitgehend erhalten, während sich das Drumherum von seiner schönsten Zelda-Seite zeigt: Nach einer kurzen Einleitung zieht Ihr wahlweise mit Link oder Zelda los, die Grafik illustriert die typischen Umgebungen und Feinde auf hübschem 16-Bit-Niveau. Toll: 25 Songs der ruhmreichen Serie wurden flotte Remixes passend zum rhythmusbasierten Geschehen verpasst.

Zurück
Nächste
3 Kommentatoren
TommoSonicFanNerdMontyRunner Letzte Kommentartoren
neuste älteste
Tommo
I, MANIAC
Maniac (Mark II)
Tommo

Ich gebe dem Teil aufgrund seiner Mukke eine Chance.

Schätze das viel vom Spielspaß von der Mukke abhängt und was man mit ihr verbindet.

SonicFanNerd
Moderator
Moderator/Cadence of Hyrule – im Test (Switch)Gold MAN!AC
Moderator/
SonicFanNerd

Den Soundtrack hab ich mir tatsächlich auch schon gegeben. 🙂

Das Spielprinzip an sich liegt mir eher nicht so. Hab’s seinerzeit beim Necrodancer versucht und recht schnell nicht wieder gestartet.

MontyRunner
I, MANIAC
Gold MAN!AC
MontyRunner

Mit dem Necrodancer bin ich (noch?) nicht warm geworden. Aber die Mucke rockt wie Sau!