
Meinung & Wertung
Ulrich Steppberger meint: Zuletzt versucht, einen Berg zu bezwingen, habe ich bei Baby Steps. Und wie dort hat das gleiche Unterfangen in Cairn bleibende Eindrücke und Momente intensiven Frusts hinterlassen. Ein paar entscheidende Unterschiede gibt es aber, die Cairn für mich zum deutlich besseren Spiel und Erlebnis machen: Hier werdet Ihr nicht absichtlich gequält, sondern mit der zeitweise eben immensen Schwierigkeit des Unterfangens konfrontiert. Zudem verlangt die durchdachte Steuerung zwar immens vorsichtiges Agieren, sie ist aber durchdacht und fühlt sich damit einfach ”richtig” an, auch wenn Aava hie und da mit arg verknoteten Gliedmaßen in der Wand hängt. Doch wer den inneren Schweinehund besiegen und sich durchbeißen kann, darf sich auf ein eindringliches und packendes Kletterabenteuer freuen, das ein gutes Stück von seiner ansehnlichen Inszenierung profitiert. Wiewohl ich von der mageren technischen Performance selbst auf einer PS5 Pro enttäuscht bin. Auch das richtige Ende sagt mir weniger zu, aber das fällt unter Geschmackssache. Den Gipfel des Kami erreicht zu haben, hat bei mir am Ende gleichermaßen Erleichterung wie Euphorie ausgelöst.
Gleichermaßen fesselndes wie forderndes Bergsteiger-Abenteuer mit durchdachter Klettermechanik.
| Singleplayer | ![]() | 85 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |











