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| Spiel: | Call of Duty: Black Ops |
| Publisher: | Activison |
| Developer: | Treyarch |
| Genre: | Ego-Shooter |
| Getestet für: | 360, PS3 |
| Erhältlich für: | 360, PS3 |
| USK: | 18 |
| Erschienen in: | 1 / 2011 |
Überraschung! Call of Duty: Black Ops besitzt eine Story, die nicht nur spannend erzählt wird, sondern mitunter sogar an den Schirm fesselt. Soll das heißen, dass diesmal zwei oder gar drei Bierdeckel für das Aufschreiben des Drehbuchs herhalten mussten? In den Vorgängern war einer schließlich mehr als genug…
Spaß beiseite: In Black Ops dreht sich alles um Geheim-Super-Ausnahmesoldat Alex Mason, durch dessen Erinnerungsmartyrium Euch das Spiel schickt. Ganz im Stile von Ubisofts Assassinen-Story rund um Abstergo, Desmond, Altaïr, Ezio und den Animus katapultiert Euch Entwickler Treyarch in aufregende Erinnerungsstücke, die sich als besagte Black-Ops-Einsätze entpuppen. Wie schon in den Vorgängern gehören wüste Railshooter-Einlagen, z.B. hinter dem Bord-MG eines Panzers, zum guten Ton. Neu ist die Möglichkeit, selbst einen Helikopter durchs Kampfgebiet zu lotsen: Zwar lassen Euch die Entwickler nur durch einen begrenzten Korridor (und nicht selbst hoch und runter) fliegen, dafür könnt Ihr entscheiden, wann Ihr ein vietnamesisches Dorf ausreichend dem Erdboden gleichgemacht habt.
Wie Ihr dieser Beschreibung entnehmen könnt, sind Krieg, Tod und Vernichtung einmal mehr die Zutaten des schmackhaften Call of Duty-Süppchens. Ihr erdrosselt und erstecht Soldaten hinterrücks oder während der Nachtruhe und seht Euren den Lebensodem aushauchenden Feinden direkt in die Augen. Einen Aufreger wie die Flughafen-Mission in Modern Warfare 2 leistet sich Treyarch jedoch nicht.
Auch der Patriotismus, sonst ein alter Bekannter der Serie, begegnet Euch zwar hin und wieder, ist aber bei Weitem nicht so penetrant wie z.B. jüngst in Medal of Honor. Dennoch kehren die Entwickler mit eisernem Besen: Der Feind ist böse und schlecht, er verdient den Tod. Und wenn er davonrennt, dann schießt man ihm in den Rücken.
Englischen Ton gibt es in deutschen und österreichischen Black Ops-Versionen nicht, ebenso wenig eine Anleitung, die sich anzuschauen lohnt; auch Untertitel gibt es nicht. Letzteres finden wir schade – weil vor allem einige Zwischensequenzen viel zu leise abgemischt sind, werdet Ihr gezwungen, den Sound ordentlich aufzudrehen, wollt Ihr alle Dialoge verstehen.










