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Neuerdings erspielt Ihr durch Kills und Assists nicht nur die fürs Leveln nötigen Erfahrungspunkte, sondern auch ’CoD-Dollars‘. Die könnt Ihr in den Wettspiel-Varianten vermehren: Setzt bei diversen neuen Modi unterschiedlich hohe Beträge darauf, dass Ihr unter den ersten Drei landet. So wirkt z.B. der reizvolle ’Eine im Lauf’-Typ wie ein Abkömmling der ’Golden Gun‘-Modifikation von Rares indiziertem N64-Bond-Shooter.
Neu im CoD-Universum ist das Training: Hier werft Ihr CPU-Gegner ins Match, wählt Wunsch-Karten und pimpt den Charakter. Jedoch dürft Ihr das Level und die Ausrüstung nicht in den normalen Modus übernehmen. Schwach ist die Beschränkung, nur gegen KI-Feinde einer bestimmten Schwierigkeitsstufe antreten zu können, Ihr dürft also nicht gegen drei Idioten-Bots und fünf Killer-Bots ran. Nett ist der Einfall, dass CPU-Feinde auf Wunsch die Namen Eurer Online-Freunde tragen – so begleicht Ihr offene Rechnungen!
Von Halo inspiriert ist das Theater: Ihr schaut Matches aus mehreren Perspektiven an, schaltet Spieler durch, schneidet Clips zusammen, knipst Screenshots und ladet sie hoch. Ärgerlich: Ihr dürft nur mit vierfacher Geschwindigkeit vorspulen. Besonders cool sind dafür die unzähligen Statistiken, die sich hinter Eurer Spielerkarte verbergen – von der Lieblingswaffe über die absolvierte Zeit bis hin zu einer Fieberkurve mit Euren Abschuss-Quoten. Die 14 Karten sind großteils gelungen, schwanken aber optisch mitunter stark. Im Schnitt findet Ihr weniger gute weite Sniper-Positionen als bisher, trotzdem freuen sich Camper über einige fiese Versteck-Ecken.
Der simpel-reizvolle Koop-Modus ’Überlebenskampf‘ kommt Besitzern eines ausländischen ”World at War“ bekannt vor – hier kämpft Ihr gegen Zombiewellen frisch aus den Gräbern des Dritten Reichs: Investiert Abschuss-Kohle in Waffen, belebt Kameraden, vernagelt Türen und Fenster, öffnet neue Kartenabschnitte und vergesst nie, dass nur ein Team eine Chance gegen die immer aggressiver werdenden Untoten hat.










