Call of Duty: Black Ops – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Screenshot von Call of Duty: Black Ops
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Neuerdings erspielt Ihr durch Kills und Assists nicht nur die fürs Leveln nötigen Erfahrungspunkte, sondern auch ’CoD-Dollars‘. Die könnt Ihr in den Wettspiel-Varianten vermehren: Setzt bei diversen neuen Modi unterschiedlich hohe Beträge darauf, dass Ihr unter den ersten Drei landet. So wirkt z.B. der reizvolle ’Eine im Lauf’-Typ wie ein Abkömmling der ’Golden Gun‘-Modifikation von Rares indiziertem N64-Bond-Shooter.

Neu im CoD-Universum ist das Training: Hier werft Ihr CPU-Gegner ins Match, wählt Wunsch-Karten und pimpt den Charakter. Jedoch dürft Ihr das Level und die Ausrüstung nicht in den normalen Modus übernehmen. Schwach ist die Beschränkung, nur gegen KI-Feinde einer bestimmten Schwierigkeitsstufe antreten zu können, Ihr dürft also nicht gegen drei Idioten-Bots und fünf Killer-Bots ran. Nett ist der Einfall, dass CPU-Feinde auf Wunsch die Namen Eurer Online-Freunde tragen – so begleicht Ihr ­offene Rechnungen!

Von Halo inspiriert ist das Thea­ter: Ihr schaut Matches aus mehreren Perspektiven an, schaltet Spieler durch, schneidet Clips zusammen, knipst Screenshots und ladet sie hoch. Ärgerlich: Ihr dürft nur mit vierfacher Geschwindigkeit vorspulen. Besonders cool sind dafür die unzähligen Statistiken, die sich hinter Eurer Spielerkarte verbergen – von der Lieblingswaffe über die absolvierte Zeit bis hin zu einer Fieberkurve mit Euren Abschuss-Quoten. Die 14 Karten sind großteils gelungen, schwanken aber optisch mitunter stark. Im Schnitt findet Ihr weniger gute weite Sniper-Positionen als bisher, trotzdem freuen sich Camper über einige fiese Versteck-Ecken.

Der simpel-reizvolle Koop-Modus ’Überlebenskampf‘ kommt Besitzern eines ausländischen ”World at War“ bekannt vor – hier kämpft Ihr gegen Zombiewellen frisch aus den Gräbern des Dritten Reichs: Investiert Abschuss-Kohle in Waffen, belebt Kameraden, vernagelt Türen und Fenster, öffnet neue Kartenabschnitte und vergesst nie, dass nur ein Team eine Chance gegen die immer aggressiver werdenden Untoten hat.

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JACK POINT
17. Juni 2026 3:06

Super- Kampagne trotz Gewalt- und US-Patriotismusverherrlichung- aber sind wir da von US-Entwicklern oft Anderes gewohnt?

Die Aufarbeitung von US-Kriegsverbrechen in Vietnam, wie auch die Kriegsverbrechen der Vietcong/Nordvietnam stehen natürlich dem Pop-Gewalt-Kino-Feeling der Reihe entgegen und sind daher nicht wirklich Teil der Spielstory, aber interessant und richtig, das kritisch im Testbericht aufzuzeigen.

Dass sogar die Schweinerei des Weglassens von englischem Ton (Stinkefinger an Activision!) in hiesigen Fassungen erwähnt wurde, dagegen Daumen hoch an die Redaktion!

Ansonsten gilt: Damals war CoD noch CoD.

Max Snake
15. Juni 2026 10:29

Highlights war der Vietnam Krieg Mission.
Hier hat Treyarch der schreckens des Krieg gut getroffen.

Black Ops war auch mein erstes Online Multiplayer in der Call of Duty Serie.

Ein paar Team – Deathmash
Showtime
Zombie Modus
Ein Theater Szenen machen.

Schönen Zeit.