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Und Euer Platz in der Hackordnung? Ganz klar: Den müsst Ihr erst finden – und das ist mühsam! Während der kleine, aber kräftige Jimmy zunächst als sinnvolle Ergänzung der schuleigenen Brutalo-Brigade erscheint, entpuppt sich Mister Hopkins (anders als sein Massenmörder-Look vermuten lässt) schnell als Verteidiger der Schwachen bzw. Getretenen. Und weil genau diese Sorte Schüler am lautesten um Hilfe schreit, wenn ihnen ein kräftigerer Kollege ans Leder will oder der medizinische Schuh sonstwo drückt, sind sie es auch, aus deren Mitte Ihr das Gros Eurer Auftraggeber rekrutiert: Während bei Eskortierungs-Missionen, Botengängen, Wiederbeschaffungen und ähnlichen Mini-Jobs Euer Taschengeld Zuwachs bekommt, verschiebt sich auch Eure Reputation. Schulfraktionen, die unter Euren Aktionen leiden, betrachten Euch mit wachsendem Argwohn – die Streberlein dagegen feiern Euch schon bald als Helden und belagern Euch immer öfter mit ihren (nicht immer im gleichen Maße einträglichen) Zipperlein.
Aber allen Missionen, Kloppereien und Unterrichts-fremden Aktivitäten zum Trotz sollt Ihr – zumindest wenn es nach den Lehrern geht – auf der Bullworth Academy vor allem eines tun: die Schulbank drücken. Jeden Morgen pünktlich um acht Uhr klingelt in Jimmys Unterkunft (mit nützlichem Interieur wie Chemiekasten, Garderobe samt freispielbarer Outfits und Speicherplatz-Schreibtisch eingerichtet) der Wecker – und eine Stunde später beginnt auch schon Eure erste Stunde. Zeit, sich zu entscheiden: entweder für eine trügerische Freiheit, die im eisernen Griff der übers Schulgelände schwadronierenden Präfekten bzw. der ortsansässigen Gesetzeshüter ein jähes Ende finden kann – oder aber für die (möglichst) pünktliche Teilnahme am Unterricht. Letzteren präsentiert Euch das jüngste Entwickler-Team der GTA-Macher als eine Sammlung von Minispielen: Bildet im Englischunterricht aus Buchstabensalat möglichst viele (bei uns deutsche) Wörter, erwischt bei Chemie zur richtigen Zeit die richtigen Buttons, schaltet für Kunst allmählich das Porträt Eurer sexy Lehrerin frei und lernt im Sportunterricht neben nützlichen Ringer-Manövern, wie man Völkerball spielt.









Mir ging es wie Robert, hatte ziemliche Schwierigkeiten ins Spiel reinzukommen, aber nachdem der Charakter ein wenig Profil gewonnen hat und man eine größere Spielwiese bekommen hat, taugt es ganz gut. Allerdings sind die Laufwege ätzend, wenn man eine Mission versemmelt hat. Hab es daher auch noch nicht (für die 360) durchgespielt…
Hat echt richtig Bock gemacht.geniales Spiel!
Das hat mir damals schon mehr Spaß gemacht als die “richtigen GTA’s” und das hat sich bis Heute auch nicht geändert. Es war mir viel sympathischer und in sich stimmiger.
Au ja, das war sehr gut!
Ein Remake? Nein danke. Bleibt einfach eine grandiose Erinnerung. 👌🏼
Das Spiel hab ich zwar noch für Xbox 360, ich hätte aber nix dagegen, sollte das Rockstar in Zukunft nochmal neu auflegen. Ich hatte damals sehr viel Spaß mit dem Spiel.