
Meinung
Robert Bannert meint: ”Was für ein Kotzbrocken!“ Dieser Gedanke schoss mir bei meiner ersten Begegnung mit Jimmy Hopkins durch den Kopf. Überhaupt konnte ich der GTA-verwandten Mixtur aus ‘Von-Mission-zu-Mission-Gelatsche’, Pausenpöbel-Kultur und zunächst aufs Campus-Gelände beschränkten Umtrieben anfangs gar nichts abgewinnen: Die nicht immer saubere Steuerung sorgte vor allem in unübersichtlichen Gruppenschlägereien für reichlich Frust, das Gelände selber war mir trotz seiner ewig schwatzenden, watschelnden und aufeinander eindreschenden Bewohner zu unpersönlich – und vor allem zu klein. Meine Meinung änderte sich jedoch schlagartig, als mit Kapitel 2 die ersten Ortsviertel freigeschaltet wurden und mit dem Spielumfang auch die Möglichkeiten immens stiegen: Extras wie ein riesiger Jahrmarkt, erspielbare Schlupf- bzw. Speicherwinkel, eine Lagune samt Schiffswrack, diverse Läden und Jahreszeitenwechsel sind nur einige von zahllosen ’Goodies’, die fortan für massig Abwechslung bürgen und das Missons-Angebot tüchtig auflockern. Und schließlich mausert sich Klein Jimmy sogar vom scheinbaren Widerling zum echten Antihelden.
André Kazmaier meint: Ich bin süchtig nach Schule! Glänzte ich zu meiner Schulzeit noch durch Abwesenheit, kann ich es im Falle Canis Canem Edit gar nicht abwarten, wieder an die Bullworth Academy zu kommen – meistens arten meine Besuche in Marathon-Sessions aus. Und das, obwohl die College-Satire nicht frei von Mängeln ist: Am meisten stört mich, dass das Cliquen-Prinzip nur halbgar umgesetzt wurde – das Verhältnis zu den verschiedenen Gruppierungen lässt sich nur sehr begrenzt beeinflussen. Außerdem kleben mir ständig irgendwelche Raufbolde an den Fersen – ich laufe aber nur davon, weil es keinen Sinn macht, sich auf die Prügeleien einzulassen. Woran liegt es also, dass ich ein solcher Musterschüler geworden bin? Maßgeblich dazu beigetragen hat der grandiose Humor, mit dem mir die Rockstar-Jungs selbst die simpelsten Missionen schmackhaft machen – hier wird wirklich kein Klischee ausgelassen! Außerdem sind mir die schrägen Charaktere ans Herz gewachsen: Jimmy sieht nicht nur aus wie Rowdie-Kicker Wayne Rooney in jungen Jahren, er verhält sich gelegentlich auch so – ich find’s sympathisch. Und Fiesling Gary verkörpert den Bad-Boy fantastisch!









Mir ging es wie Robert, hatte ziemliche Schwierigkeiten ins Spiel reinzukommen, aber nachdem der Charakter ein wenig Profil gewonnen hat und man eine größere Spielwiese bekommen hat, taugt es ganz gut. Allerdings sind die Laufwege ätzend, wenn man eine Mission versemmelt hat. Hab es daher auch noch nicht (für die 360) durchgespielt…
Hat echt richtig Bock gemacht.geniales Spiel!
Das hat mir damals schon mehr Spaß gemacht als die “richtigen GTA’s” und das hat sich bis Heute auch nicht geändert. Es war mir viel sympathischer und in sich stimmiger.
Au ja, das war sehr gut!
Ein Remake? Nein danke. Bleibt einfach eine grandiose Erinnerung. 👌🏼
Das Spiel hab ich zwar noch für Xbox 360, ich hätte aber nix dagegen, sollte das Rockstar in Zukunft nochmal neu auflegen. Ich hatte damals sehr viel Spaß mit dem Spiel.