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Als Ritter Arthur schlagt Ihr Euch durch Friedhof, Geisterwald oder Lavahöhle, natürlich nur um Eure Herzensdame aus den Klauen eines bösartigen, geflügelten Teufels zu retten. Aus Gräbern steigende Zombies und Sensenmänner, fliegende Gespenster, Raben, Dämonen und sogar fleischfressende Pflanzen erschweren die Befreiungsaktion und lassen den Heroen erst sein Blechgewand und dann das Leben verlieren. Hilfreich erweisen sich verstreute Kisten und Gefäße, die bei Beschuß Ersatzrüstungen oder Extrawaffen freigeben. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern ist Super Ghouls’n’Ghosts keine Automatenemulation, sondern die Umsetzung eines SNES-Spiels. Allerdings bietet auch sie – abgesehen von einigen neuen Waffen und Gegnern – kaum anderes als die Spielhallenvorbilder.
Vier weitgehend unbekannte Capcom-Automaten runden die Kompilation ab. Higemaru erfreut Euch mit einem Pengo-artigen Spielprinzip, bei dem Ihr umherwuselnde Piraten mit Fässern von Bord kickt. Beim 1985 erschienenen Vertikal-Scroller Exed Exes holt Ihr mit Eurem Jäger Insektenschwärme vom Himmel und beharkt gleichzeitig Bodenziele. Auf diese wird bei der ein Jahr älteren Weltraum-Ballerei Vulgus zwar verzichtet, dafür könnt Ihr Euer Schiff durch Aufsammeln von Power-Ups mit Raketen ausstatten, die dicken Gegnern mit nur einem Treffer den Garaus machen. Keine Verschnaufpause gönnt Euch das Plattformgehüpfe Son Son: Während Euer Held rennend und springend Obst einsammelt, muß er sich Horden von Golems, Eingeborenen, Fischen, Vögeln oder Insekten erwehren, ohne durch das ununterbrochene Horizontalscrolling aus der Spielfläche und dem Leben befördert zu werden.









Da fragt man sich, warum es für die paar Spiele 2 CDs brauchte oO*