
Meinung
Raphael Fiore meint: Ein Grafikfetischist bin ich nun wirklich nicht, aber noch nie habe ich die Optik eines Castlevania-Abenteuers mit solchen Argusaugen betrachtet. Ich frage mich wirklich, wieso Konami für das Vorzeige-Vampir-Abenteuer die schäbige Nanobreaker-Engine verwendet – dadurch geht ein großer Teil der schauerlichen Atmosphäre flöten. Zudem missfällt mir das uninspirierte Leveldesign und der langatmige Einstieg. Außerdem sucht Ihr knackige Hüpfpassagen oder ausgefeilte Rätsel vergeblich. Auf der anderen Seite freue ich mich über ein ausgefeiltes Kampfsystem, zahlreiche RPG-Elemente und die fantasievollen, taktisch vielseitigen Unschuldsteufel. Die originellen wie diffizilen Bossscharmützel stimmen mich schließlich wieder gnädig.









Mal sehen, wann ich Curse of Darkness eine Chance geben.
Die Soundtrack von Lords of Shadow hat keine Charakter.
Bester Soundtrack mit Lament of Innocence zusammen. Obwohl Soundtrack von LoS war auch gut und Mirror Of Fate war auch wahnsinn. Mirro of Fate eines der besten.
Ich fand das Spiel dem damaligen direkten Vorgänger so deutlich überlegen, um alles zu finden, habe ich mir sogar die Lösung geholt.
Rätsel gab es doch einige, in Erinnerung blieb, wie man einen Turm erreicht, nämlich vom anderen Turm. Aufgrund der Welt und Mechaniken im Spiel, hätte ich so etwas nicht erwartet.
Was schade ist, oder für mich nicht ersichtlich war, das man die Helfer nicht in sämtlichen Varianten entwickeln kann. Entweder, oder. Da fehlen dann bestimmte Gegenstände, die es nur einmal im Spiel gibt.
Auch wenn manchen Welten schon sehr schick sind, beispielsweise in den Wäldern oder ähnlich, ist die Stadt furchtbar, nur lange Gänge, kein Haus, das man betreten kann und zum Ende ist es sich auch alles zu ähnlich, während man vorher echt gut beeindruckt wurde.
Der Titel hat zumindest mehr Eindruck hinterlassen, als das spätere LoS. Und der Soundtrack ist eh über jeden Zweifel erhaben. Ein HD Port würde mich sehr freuen auf die aktuelle Gen.