Coffee Talk Tokyo – im Test (PS5)

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Nach zwei Episoden in Seattle wechselt die populäre Coffee Talk-Reihe jetzt ins sommerlich-heiße Tokio. Wenn der Tag sich dort dem Ende neigt, dann öffnet ein kleines Café hinter einem der vielen Wolkenkratzer und allerlei interessante Gestalten finden sich ein. Fabelwesen, Yokai, Kami und mehr kommen, um auszuspannen, sich zu treffen und natürlich auch, um über ihre großen und kleine Probleme zu reden.

Das tun Eure Gäste vor allem gerne untereinander – aber durchaus auch mal mit Euch. Denn Ihr steht als Barista hinter dem Tresen, verfolgt Abend um Abend das Geschehen und kommt selbstverständlich den diversen Bestellungen Eurer illustren ­Besucher nach.
Manche sagen Euch direkt, was sie gerne hätten, andere machen eher grobe Andeutungen und überlassen es Euch, Schlussfolgerungen zu ziehen. Ihr wählt dann aus Eurem langsam wachsenden Pool von Zutaten aus, lasst Eurer Kreativität bei der Verzierung noch ein wenig freien Lauf und hofft, dass Eure Gäste Euer Gebräu goutieren. Das wirkt sich wiederum auf die Wertschätzung aus, die Eure Besucher Euch entgegenbringen, und schlägt sich schließlich auch im Verlauf der Geschichte und der erreichten Enden nieder. Wie schon zuvor erweisen sich Eure Gäste als die klaren Stars: Sie sind alle interessant und sympathisch gestaltet – ­Achtsamkeit und auch Inklusivität wird hier großgeschrieben. Habt Ihr mal keinen Kopf für ­lange ­Dialoge, gibt es optional den ­Endlosmodus, in dem Ihr kontinuierlich Getränke braut und verziert. Und wollt Ihr Euch fordern, dann dürft Ihr auch unter Zeitdruck mischen.

Zusätzlich zum Hauptspiel gibt es noch die Möglichkeit, für etwa 5 Euro auf die Deluxe-Version aufzustocken: Dafür bekommt Ihr dann ein Prolog-Kapitel in Seattle, zehn neue Musikstücke und ein digitales Artbook.

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