Colony Wars – im Klassik-Test (PS)

2
4238
Zurück
Nächste

Seite 3

Wäh­rend des Ein­satzes ­erhaltet Ihr neue In­struk­­tionen durch Textein­blen­dung und Funk­­ver­kehr – ­beschädigte Basis­schiffe fordern panisch Feu­erschutz, Team­kollegen gratulieren zum Ab­schuß eines An­greifers. Gebt Ihr einem brennenden Feind den Rest, erlebt Ihr bisher nicht gesehene Licht­effekte: Die Explo­sion größerer Schiffe blendet für Sekun­den­bruchteile Eure Augen und zersplitternde Jäger tauchen das All in sich wellenförmig ausbreitende Farb­spek­tren. Auch von den Explosionen abgesehen strotzt Colony Wars vor technischer Brillanz: Sowohl das gesamte Infor­ma­tionssystem, als auch alle Action­-Sequen­zen laufen in der hohen Auf­lösung der Playstation, gleißende Effek­te (z.B. beim Flug in die Koro­na einer Sonne oder beim Feuern Eurer Laser) vermitteln Euch fast das Gefühl, in einer brandneuen Science-fiction-TV-Serie mitzuspielen.

Nach dem Ab­schluß einer Mission werdet Ihr zum Hauptquartier zurückbeordert und speichert auf Karte oder notiert ein Paßwort. Damit Ihr den Feldzug gegen die ver­haßte Zentral­regierung erfolgreich weiterführt, solltet Ihr Euch pro Ga­laxie nicht mehr als einen miß­lungenen Ein­satz erlauben. Verliert Ihr zuviele Kampf­sterne und miß­lingen strategisch wichtige Invasio­nen der Fö­de­ra­tion, sind die Colony Wars nach knapp 15 Ein­sätzen beendet. Profis spielen durch andere Handlungs­verläufe in neuen Gala­xien knapp die Hälfte der insgesamt 70 Missi­onen und befreien durch ihre Hel­den­taten endgültig die Kolonien. Wem die Richtungswechsel mit dem Steuerkreuz zu abrupt sind, kann geholfen werden: Das Ana­logpad von Sony wird unterstützt.

Zurück
Nächste
2 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
MontyRunner
6. März 2019 14:47

Ich habe das auch sehr gerne gespielt 🙂

Sinuhe
6. März 2019 14:07

Hier gibts keine Liebe für Colony War 🙁
Ich fand es damals sehr gut und es sieht sogar heute noch ganz passabel aus wie ich finde. Besser als Wing Commander allemal.