Command & Conquer 3: Tiberium Wars – im Klassik-Test (360)

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Endlich wird sie wieder geschlagen: EAs futuristische Schlacht um das geheimnisvolle ­Mineral Tiberium geht in die dritte Runde. Wie gehabt, kabbeln sich das GDI-Regime und die terroristische Bruderschaft von Nod um die Ressource vermeintlich extraterrestrischen Ursprungs – und mit ihr um die Herrschaft über den ganzen Globus. Tatsächlich ist das Tiberium Fluch und Segen zugleich: Auf der einen Seite der wichtigste Energie-Lieferant der waffenstarrenden Science-Fic­tion-Fraktionen – auf der anderen hat es die Menschheit erst in den Schlamassel gebracht, aus dem sie sich jetzt mit brutaler Gewalt wieder befreien will. Denn der kristalline, grüne Rohstoff ist hochgiftig: Wo das Tiberium auftaucht, verenden Mensch, Tier und Vegetation – entsprechend müssen Eure Einheiten bei der Energiegewinnung äußerst vorsichtig sein.

Im Klartext: Platziert außer den (voll automatisierten) Raffinerien sowie Kraftwerken keine Gebäude in unmittelbare Nähe der Kristalle – und lasst auch kein ungeschütztes Fußvolk drüberlatschen. Wenn Ihr diese Regel beachtet, ist Euch ein rascher Anstieg der Energieleiste gewiss. Und ohne die nötigen Ressourcen rührt sich im Genre Echtzeit-Strategie bekanntlich gar nix: Erst wenn Ihr genügend Saft habt, könnt Ihr richtig loslegen. Das heißt im Detail: Baracken für die Ausbildung der unterschiedlichen Truppen-Typen aus dem Boden stampfen, Montagekräne konstruieren und den Bau einer Fabrik in Auftrag geben, bei der mittelschweres bis schweres Kriegsgerät wie Buggys oder Panzer vom Fließband läuft. Ebenfalls nützlich: Institutionen, die Ausrüstung und Durchschlagskraft Eurer Einheiten verbessern. Aber wie im Rollenspiel gilt: Je länger Schützen, Granatwerfer, schwebende Zone-Troopers, Piloten & Co. überleben, desto kampfkräftiger werden sie.

Dass Eure Mannen so lange durchhalten, ist aber eher unwahrscheinlich: Denn ganz gleich auf welcher Seite Ihr spielt (habt Ihr die GDI-Kampagne gelöst, dürft Ihr auch für Nod und als Skrin die Gewehr- bzw. Geschützläufe glühen lassen) – der Gegner ist nicht nur gewaltig auf Zack, vor allem ist er blitzschnell. Selbst auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad zieht Euer Widersacher gut befestigte Bollwerke und Fertigungsanlagen hoch, als hinge sein Leben davon ab. Zugegeben: Sein Leben hängt in der Tat davon ab – doch für Euch wird die Bauwut und Kampfeslust der virtuellen Feindesscharen schnell zur Tortur. Wo PC-Spieler Einheiten pixelgenau mit dem Mauszeiger wählen und mit Hilfe von Tastatur-Shortcuts eine komplette Kommando-Hierarchie festlegen, fallen die Konsolen-Kontrollen des High-Tech-Scharmützels genretypisch viel zu fummelig aus.

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Omnibot
I, MANIAC
Omnibot

wir haben es auf der konsole 360 gespielt. schlaues micromanagement war mit dem controller nicht möglich, gerockt hat es trotzdem. ich weiss noch, was ich für einen puls beim spielen hatte. hier gingen die emotionen hoch.

xarjaz
I, MANIAC
xarjaz

Ich habe tolle Erinnerungen an epische Schlachten in der Studenten-WG. Ein super Spiel. Wir haben natürlich auf dem PC gespielt. RTS mit Controller ist einfach ein großer Krampf, tut mir Leid.