Crash Bandicoot: Der Zorn des Cortex – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung & Wertung

Ulrich Steppberger meint: Crash bleibt Crash: Würde es der Vorspann nicht groß verkünden, so wäre kaum zu bemerken, dass die neue Episode nicht mehr aus den Händen Naughty Dogs stammt. Das vierte Crash Bandicoot-Jump’n’Run schließt praktisch nahtlos an den rund drei Jahre alten Vorgänger an – und das ist auch ganz in Ordnung so. Die bewährte und unterhaltsame Mischung aus linearer Hüpferei und Vehikel-Einsätzen blieb erhalten, allerdings wurde diesmal noch mehr Wert auf Abwechslung gelegt: In fast jedem Level findet Ihr ein neues wie witziges Fahr- oder Flugzeug, lediglich im letzten Spielfünftel gingen Traveller’s Tales scheinbar die Ideen aus. Zwar vermisse ich ein wenig die liebgewonnenen Reitpassagen, doch die erweiterte Rolle von Coco und die Kugel-Abschnitte entschädigen reichlich dafür – besonders letztere würde ich gerne mit mehr Levels als eigenes Spiel sehen. Technisch gibt sich die Bandicoot-Saga ordentlich: Die bunte Optik setzt keinen Meilenstein, glänzt aber mit putzigen Details und einer hohen Bildrate. Ärgerlich sind allerdings die furchtbar langen Ladezeiten, die viel Geduld fordern: Dieses Manko sollte eigentlich der Vergangenheit angehören.

Routiniertes Jump’n’Run mit feiner Grafik und viel Abwechslung: Abgesehen von den langen Ladezeiten ein einziges Vergnügen.

Singleplayer85
Multiplayer
Grafik
Sound
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2 Kommentare
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JACK POINT
23. November 2020 8:23

Die Xbox Version hatte glaub ich kürzere Ladezeiten und die Gamecube-Version eine unerwartet miese Framerate zwischen 30 und 60 statt flüssigen 60. find nur das Vergleichsvideo nicht mehr bei youtube.

Lincoln_Hawk
22. November 2020 19:31

Dem stimme ich voll und ganz zu
Optisch gefällt es mir persönlich sogar besser wie der neue 4te teil
Tolles Spiel