Crash Bandicoot: Der Zorn des Cortex – im Klassik-Test (PS2)

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Zum Glück bekommt Crash bei seiner schweren Aufgabe diesmal noch tatkräftigere Unterstützung: Er lernt nicht nur im Laufe des Spiels neue Fähigkeiten wie einen besonders hohen Doppel­sprung oder die Bedienung einer Apfel-Bazooka, auch Schwesterchen Coco übernimmt eine aktivere Rolle und schlägt sich sogar zu Fuß durch mehrere Stufen. Das aparte Bandicoot-Mädel ist zwar nicht ganz so gelenkig wie ihr großer Bruder, beherrscht dafür aber einen effektiven Karate-Kick.

Die wieder einmal linearen Levels von Der Zorn des Cortex orientieren sich zwar deutlich an den PSone-Vorgän­gern, sind aber variantenreicher ausgefallen. So tummelt Ihr Euch wie gehabt in allerlei bunten Szenarien (u.a. mittelalterliche Rit­ter­burgen, neonfarbene Welt­raum­sta­tio­nen, kalte Arktisabschnitte und heiße Lavainseln), die Aufgabenstellung ändert sich allerdings auch mal mitten im Ab­schnitt: So lauft Ihr z.B. unbeschwert zu Fuß los und wirbelt Kisten und Gegner weg, um unvermittelt auf eins der zahlreichen Fahrzeuge zu stoßen. Habt Ihr Jeep, Tretroller oder Snowboard bestiegen, beginnt meistens prompt eine Flucht vor anstürmenden Nil­pferd­familien, herabrollenden La­winen oder einer mächtigen Flutwelle – bis Ihr einen weiteren Checkpoint erreicht und dann wieder auf Schusters Rappen voran eilt. Gelegentlich geht der flotte Bandicoot mit Sauerstoffflasche auf Tauchfahrt oder schnallt sich einen Rucksackhelikopter um.

In anderen Spielstufen wiederum nehmt Ihr an einem Autorennen teil oder schwingt Euch in ein Flugzeug-Cockpit: In spannenden Luft- und Welt­raum­kämpfen duelliert Ihr Euch dann mit angreifenden Piloten, ballert Satelliten ab oder zerbombt feindliche Schiffe. Am originellsten ausgefallen sind eine Handvoll Levels, die sichtlich von Segas Super Monkey Ball inspiriert wurden: Hier rollt Crash in einer mannshohen Kugel über schmale Plattformen oder durch kurvige Röhren und muss alles plätten, was sich ihm in den Weg stellt – ohne in Löchern zu versinken oder tiefe Abgründe hinab zu stürzen.

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JACK POINT
I, MANIAC
Maniac
JACK POINT

Die Xbox Version hatte glaub ich kürzere Ladezeiten und die Gamecube-Version eine unerwartet miese Framerate zwischen 30 und 60 statt flüssigen 60. find nur das Vergleichsvideo nicht mehr bei youtube.

Lincoln_Hawk
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Lincoln_Hawk

Dem stimme ich voll und ganz zu
Optisch gefällt es mir persönlich sogar besser wie der neue 4te teil
Tolles Spiel