Meinung
Thomas Nickel meint: Das Interface wirkt überfüllt, das Storytelling sorgt immer wieder für hochgezogene Augenbrauen, auch die Menüführung ist eher unpraktisch. Doch in den Missionen – also wo es drauf ankommt – funktioniert Daemon X Machina richtig gut, oft sogar ganz hervorragend. Die Action ist schnell, nach kurzer Einspielzeit steuern sich die Mechs flüssig und dynamisch. Vor allem die krachende Akustik, die mutige Farbwahl und tolle Explosionseffekte sorgen für imposante Momente. Allerdings verschießt das Spiel einen Großteil seines Pulvers in den ersten Stunden: Bald habt Ihr die diversen Missionstypen gesehen und es stellt sich Routine ein. Dann zeigt sich, wie sehr Ihr das Action-Spektakel wirklich mögt: Machen Euch Welt und Steuerung der Stahlkolosse Freude, bleibt Ihr gerne dran. Für alle anderen wird es langsam zäh, daran ändern auch die Mehrspieler-Missionen nichts.




















