Dead or Alive Ultimate – im Klassik-Test (Xbox)

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Meinung

Ulrich Steppberger meint: Wenn alle Updates so großartig ausfielen wie bei Dead or Alive ­Ultimate wäre der Recycling-Wahn der Hersteller wesentlich erträg­licher. Okay, spielerisch hat sich wenig getan, eigentlich prügelt sich’s praktisch identisch zur fünf Jahre alten Vorlage (und den beigelegten ­ersten Teil spielt wohl niemand länger), doch der war und ist heute noch absolut konkurrenzfähig. Dafür zeigt Team Ninja in Sachen Technik ein weiteres Mal, wieso Microsoft sich die Japaner exklusiv gesichert hat: Die Luxus-Optik der alten und neuen Arenen übertrifft sogar die Klasse von DoA 3. Sammler freuen sich über die vielen freispielbaren Outfits und Online-Zocker über die tolle Live-Anbindung: Die innovative Lobby-Idee zeigt, wie man es richtig macht.

Matthias Schmid meint: “Unsere Spiele sind hochqualitative Arbeit” – soweit DoA-Vater Itagaki im MAN!AC-Interview. Mag die selbstgefällige Art des Exzentrikers nicht jedermanns Sache sein, lässt sein jüngstes Werk keinerlei Zweifel zu. Die edle Ultimate-Version motzt den Klassiker mit bestechender Highres-Optik, zig Outfits und Arenen gehörig auf. Zerberstende Steinsäulen und splitterndes Glas pflastern Euren Weg, wenn Ihr die ­Interaktivität der wunderschönen Stages ausnutzt. Eine Vielzahl an kraftvollen Würfen und gut ausbalancierte Kämpfer sorgen dafür, dass nicht nur optischer Genuss geboten wird. Einzig die zu starken Konter-Moves sorgen für Verdruss. Dafür gestaltet sich der nervige Tengu-Bossfight dank prachtvollem Jahreszeitenwechsel erträglicher.

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Rudi Ratlos
9. Februar 2023 15:54

Die Reihe hat inzwischen leider viel von ihrem einstigen Glanz verloren. War seinerzeit ein echtes Kaufargument für die Xbox (360)

Lincoln_Hawk
5. Februar 2023 12:04

War immer Fraktion Tekken
Sowohl street bzw virtua fighter oder DoA
Nie so meines..