Death end re;Quest: Code Z – im Test (PS5)

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Der Weg in den Westen war mühselig für Code Z, den dritten Eintrag in der Death end;re Quest-Reihe. Die ursprünglich auch geplante Switch-Fassung fiel aus nie erläuterten Gründen Nintendos seit Kurzem strenger ausgelegtem Regelwerk zum Opfer und nur für die PlayStation-Systeme wollten Compile Heart und Idea ­Factory wohl keine größere Summen für die Lokalisierung ausgeben. Anders als bei den Vorgängern gibt es jedenfalls keine englischen Sprecher mehr, was die ­angepeilte Zielgruppe aber vermutlich weniger stören dürfte als die ganzen anderen Änderungen.

Denn statt der etablierten J-RPG-Kost mit etwas eigenwilligem Kampfsys­tem setzt Code Z jetzt beim Abenteuer-Aspekt auf zufallsgenerierte Levels, die feldweise erkundet werden, und Gefechte, die nach Mystery Dungeon-Art semi-automatisch ablaufen – auch unvermeidliche Rogue-Mechaniken wurden reingestopft. Vieles ist nur leidlich erklärt oder verschachtelt über Menüs zu organisieren. ”Originell” interpretiert wird die Weiterentwicklung der Skills: Dafür muss Eure Heldin nämlich sterben, was mit blutrünstig-fiesen Grafiken illustriert wird – das spricht vermutlich eher Liebhaber von ”Saw”, ”Hostel” & Co. an als Fans der Reihe. Nur Serienexperten wiederum haben überhaupt eine Chance, die konfus erzählte Geschichte zu begreifen. Aber auch wenn Ihr alte Charaktere wiedererkennt, bleibt vieles weiter diffus.

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joia
4. August 2025 11:21

… das jetzt hatte ich fast befürchtet und deshalb bislang beim Kauf gezögert. Danke für den Hinweis.