Deliver Us the Moon – im Test (PS4)

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Meinung & Wertung

Steffen Heller meint: Während des Spielens schwankten meine Gefühle stetig hin und her. Die Geschichte hat Potenzial, jedoch konnte sie mich zu keinem Zeitpunkt mitreißen. Zwar höre ich etliche Aufnahmen an, lese sämtliche Einträge, aber habe Probleme, eine Beziehung zu den Figuren aufzubauen. Mein Tipp: Solltet Ihr der englischen Sprache mächtig sein, dann erspart Euch lieber die deutsche Synchro. Dass ich trotzdem Spaß hatte, ist der Tatsache geschuldet, dass die Entwickler mich häufig genug mit unterschiedlichen Rätseln beschäftigen. Dem Spiel hätte es aber gutgetan, wenn einige Puzzles mehr fordern würden. So wirken diese Passagen wie ein Best-of, das die Entwickler aus jedem existierenden Adventure zusammengeschus­tert haben. Selbst gegen Ende tauchen plötzlich Elemente auf, die vorher nie benutzt worden sind, sich aber für komplexere Rätsel geeignet hätten. Die Grafik ist übrigens zwar nicht taufrisch, sie erfüllt aber ihren Zweck.

Ordentlicher Weltraum-Puzzler, der zwar wenig Tiefe, aber dafür viel Varianz bietet.

Singleplayer70
Multiplayer
Grafik
Sound
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dasRob
12. April 2021 12:25

Gerade abgeschlossen, bevor es aus dem Game Pass fliegt. Sehr cooles Game.
Das mit den seichten Rätseln fand ich überhaupt nicht schlimm, ist ja eher ein Walking Simulator.
Hab auf Englisch gespielt und da fand ich die Stimmen und Atmosphäre top (Nur ein Charakter klang für mich etwas zu jung).

Nili
6. Juli 2020 15:55

…Top Game…