Der Herr der Ringe: Die Eroberung – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Jeder Streiter hat drei unterschiedlich starke Grundattacken, die auf Knopfdruck verbessert werden können, wenn Ihr vorher eine spezielle Energieleiste durch Kampf­erfolge auffrischt. Das habt Ihr bitter nötig, selbst Standardgegner sind oft lästig: Davon gibt es zwar nur drei Klassen (Knecht, Krieger, Kapitän), doch schon der mittlere Vertreter blockt eine Vielzahl Eurer Standard- Angriffe ab. So entsteht meist eine planlose Rauferei an deren Ende der Feind irgendwann darnieder sinkt.

Auflockerung in Form von Quicktime-Events oder benutzbaren Geräten bzw. Verbündeten wie den Ents findet Ihr bei Die Eroberung nur spärlich. Die meisten Umgebungen spielen sich trotz abwechslungsreicher Optik sehr ähnlich – geographische Eigenheiten kommen selten ins Spiel. Die Solokampagnen dauern nur wenige Stunden, danach verspürt Ihr – abgesehen von Koop-Einsätzen – kaum den Wunsch, sie noch einmal zu bestreiten. Es macht sich schlicht bemerkbar, dass die Eigenheiten von Tolkiens Welt lange nicht so viel Abwechslung ermöglichen wie ein zünftiges SciFi-Szenario.

Etwas interessanter ist der Online-Mehrspieler-Modus: Bis zu 16 Teilnehmer geben sich auf den Schlachtfeldern Saures. Beim Team-Deathmatch ­prügelt Ihr Euch entweder mit normalen Kämpfern oder ausschließlich prominenten Charakteren – bei ”Capture the Ring” schnappt Ihr Euch das Schmuckstück und tragt es zur Basis. Am meisten Spaß bringt die namensgebende ”Eroberung“, bei der Ihr alle Stützpunkte einer Karte einnehmen sollt – das ist nicht sonderlich originell, wurde aber gut umgesetzt.

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Max Snake
15. Mai 2025 15:18

Ob Der Herr der Ringe: Die Eroberung Pandemic in den Knie ging, weil sich schlecht verkauft hat?