Destroy All Humans! 2 – im Klassik-Test (PS2)

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Die Flower Power-Generation protestierte gegen Krieg und Zerstörung und praktizierte freie Liebe. Alien Crypto macht sich beides ­zunutze, um die Menschheit zu unterjochen. Waren es in Destroy all Humans die US-Sittenwächter der 50er-Jahre, die Crypto sein Invasionsrecht streitig machten, gehen zehn Jahre später die Russen dem Außerirdischen auf die Nerven. Zuerst bomben sie sein Mutterschiff aus dem Orbit, dann versuchen sie, mit Hilfe der Hippies die Macht zu übernehmen und verwandeln schließlich ahnungslose Bürger in Mutanten-Bestien.

Des Rätsels Lösung führt den vorlauten Furon diesmal über die Grenzen der USA hinaus: Ausgehend vom idyl­lischen Küstenstädtchen Bay City (San Francisco) besucht Ihr vier weitere Schauplätze, darunter Albion (London) und Takoshima (Tokio). Dort setzt Ihr die aus dem Vorgänger bekannten Techniken zur Unterwerfung der hiesigen Bevölkerung ein: Bewegt via Telekinese Personen, Autos und Gegenstände, lest Gedanken und extrahiert via Analsonde Gehirne. Die grauen Zellen erntet Ihr diesmal nicht als Zahlungsmittel, sondern als Energielieferant für eine ganz besondere Fähigkeit: Genug Hirnmasse vorausgesetzt, könnt Ihr die Zeit für ein paar Sekunden anhalten – praktisch, um im Trubel ein paar KGB-Agenten zu atomisieren. Manche Missionen ­erfordern subtilere Taktiken: Übernehmt zeitweise menschliche Körper, damit Ihr mit Kontaktpersonen ungestört plaudern könnt. Werdet Ihr in Euer Alien-Form oder beim Körperraub gesehen, bricht Panik aus. Freie Liebe hilft den Geschockten, sich zu beruhigen und den Alarmpegel niedrig zu halten. Wandert dieser nämlich von blau über gelb und orange zu rot, werdet Ihr vom Jäger zum Gejagten. Besonders schnell auf der Abschuss­liste des Militärs landet Ihr, wenn Ihr mit der fliegenden Untertasse Chaos stiftet. Mit dem UFO macht Ihr Gebäude dem Erdboden gleich und entführt Menschen, um im Genmixer Eure Fähigkeiten zu verbessern. Neuerdings müsst Ihr die Landeplätze für das Fluggefährt freischalten, indem Ihr Statuen des Aliengottes Arkvoodle mit Opfergaben milde stimmt. Einige Nebenmissionen drehen sich ebenfalls um die Furonreligion, die Ihr versucht, unter den Hippies zu verbreiten. Schließlich entdeckt Crypto neben seiner spirituellen auch seine soziale Ader: Im Coop-Modus könnt Ihr mit einem Klonbruder gemeinsam auf Menschenjagd gehen.

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24. Januar 2024 11:52

Witziges Spiel mit einigen nervigen Designentscheidungen. Fand ich gut. Hätte mir sogar das Remaster gekauft, wie beim Erstling, aber das gabs nicht physisch auf der Switch und ich hab die PS2-Version für die PS4. Inhaltlich hat sich da ja nix geändert.