
| Spiel: | Dishonored: Die Maske des Zorns |
| Publisher: | Bethesda |
| Developer: | Arkane Studios |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | PS3 |
| Erhältlich für: | PS3 |
| USK: | 18 |
| Erschienen in: | 11 / 2012 |
Explosionen und militärische Befehle erschallen, Rauch steigt aus zerschossenen Gebäuden auf und Soldaten ducken sich hinter Panzern in Deckung. Ihr ladet Eure Waffe durch, schaut weder nach links noch nach rechts, stürmt nach vorne und feuert kurze Salven auf hervorlugende Russen, Nazis oder Araber ab. Bewegt Euch, sonst nimmt die Gegnerflut kein Ende! Eure Kameraden helfen tatkräftig mit und mähen Dutzende von Feinden nieder. Die nächste Zwischensequenz startet, Jets ziehen über den Himmel, die amerikanische Flagge weht im Wind, alles wird gut. Typisch Call of Duty.
Ihr nähert Euch im Schutze der Nacht per Boot der Stadtkulisse von Dunwall. Als der Nachen den Sandstrand berührt, erinnert Fährmann Samuel nochmals: Schalte den Oberaufseher aus, egal wie! Kurz darauf seid Ihr auf Euch allein gestellt. Eine kleine Markierung zeigt die Entfernung zum Ziel, ansonsten herrscht Ruhe. Ihr zieht Euch zunächst auf einen Turm zurück und beobachtet die Lage. Soldaten patrouillieren auf den Straßen, halten an Scheinwerfern und elektrischen Durchgangssperren Wache oder werfen Pestopfer in einen vor Anker liegenden Kahn. Noch ahnt niemand, dass Ihr unterwegs seid. Wenn Ihr wollt und geschickt seid, bleibt das auch so, immerhin verfügt Ihr über übernatürliche Fähigkeiten! Teleportiert Euch von Hausdach zu Hausdach, belauscht Wächter und findet so mehr über die Gewohnheiten Eures Opfers heraus und schleicht unbemerkt bis zu seinem Standort. Dann heißt es töten. Oder auch nicht. Die Entscheidung liegt wie bei allem anderen ganz bei Euch. Typisch Dishonored.
Die Maske des Zorns verlangt, was moderne Schlauch-Spiele verbieten: Kreativität, Geduld und den Willen, die Grenzen des Spiels auszuloten. In Zeiten ausschweifender Tutorials, Richtungspfeile und Spielhilfen mag das für viele Gamer ungewohnt sein, es lohnt sich aber, die Stützräder in der Garage zu lassen und endlich mal auf eigenen Füßen zu stehen! Sicherlich könnt Ihr die wendungsreiche Geschichte um den racheerfüllten Leibwächter Corvo Attano in rund zehn Stunden auf blutigem Pfad in offenen Gemetzeln schnurstracks erledigen. Dann erfreut Ihr Euch an fordernden Klingenduellen und auch in Deutschland ungeschnittenen Gewaltexzessen, findet mit dem eingeschränkten Feindeskader und wenig unterschiedlichen Waffen aber keine richtige Erfüllung. Die bleibt Fans von Laissez-faire-Klassikern wie Dark Project und Deus Ex und generell Spielern vorbehalten, die gerne minutenlang im Schatten verharren und Fußwege achtloser Soldaten ausspähen, zu Umwegen bereit sind und sich nicht scheuen, zu planen, bevor sie agieren. Belohnt werdet Ihr dafür mit unglaublich spannenden Missionen, vielen kleinen Szenarien abseits der eigentlichen Story und dem Gefühl, wirklich selbstständig agiert zu haben, statt nur dem Willen der Entwickler zu folgen.
Die geben in Dishonored nur Rahmenbedingungen vor: Ihr werdet Zeuge, wie die Kaiserin der pestgebeutelten viktorianischen Stadt Dunwall einem Attentat zum Opfer fällt. Ihr werdet von den machtgierigen Hintermännern zum Sündenbock erklärt. Doch eine kleine Gruppe kaisertreuer Männer ermöglicht vor der Hinrichtung Eure Flucht. Und siehe da, Auftraggeber müssen nicht immer gesichtslose Kommandanten in Tarnanzügen sein: In Eurem Hauptquartier in einem britisch angehauchten Pub erwarten Euch der schmierige Lord Pendleton, der nachdenkliche knorrige Admiral Havelock und der intellektuelle, bisweilen hochnäsige Ingenieur Piero, der den Damen gerne durchs Schlüsselloch beim Baden zusieht. Von ihnen werdet Ihr zwischen den Missionen mit Aufträgen und Ausrüstung versorgt, ehe Euch Samuel ins Zielgebiet schippert.
Corvo kann nicht nur sehr gut mit Klinge, Armbrust (mit verschiedenen Munitionstypen) und Pistole umgehen, er erhält früh im Spiel auch übernatürliche Fähigkeiten, deren Zusammenspiel den eigentlichen Reiz von Dishonored ausmacht. Durch Runen, die in den Levels verteilt sind und mit Hilfe eines schlagenden Herzens geortet werden, schaltet Ihr bis zu sechs Zauberkräfte mit jeweils einer Ausbaustufe frei. Die Teleportationsfähigkeit bekommt Ihr auf jeden Fall und werdet Sie höchstwahrscheinlich andauernd nutzen. Damit huscht Ihr blitzschnell an Wachen vorbei und erklimmt Wege außerhalb ihrer Reichweite. Besonders in hektischen Fluchtsituationen spinnt aber manchmal die sehr sensible Zielsteuerung und weigert sich, Euch auf höher gelegene Vorsprünge zu teleportieren.
Über den Rest bestimmt Ihr selbst, die Auswahl fällt schwer: Mit Nachtsicht erkennt Ihr Feinde und ihre Blickrichtung hinter massiven Wänden, durch die zweite Stufe seht Ihr auch Sicherheitssysteme und Stromleitungen. Mit Windstoß sendet Ihr eine kräftige Böe aus, die Menschen umwirft und Holzbarrikaden zerschmettert. Ausgebaut wird die Kraft des Windes tödlich für jeden, der von ihm erfasst wird. Mit Tödlicher Schwarm klettert eine Horde gefräßiger Ratten aus dem Boden, die Feinde ablenkt und herumliegende Leichen frisst, ehe sie von neugierigen Soldatenkollegen gefunden werden. Aufgerüstet wird der Schwarm größer und gefährlicher. Zeit verlangsamen lässt wortwörtlich das Geschehen um Euch herum in Zeitlupe ablaufen, damit Ihr Blitztürmen und Wachen entkommen könnt. Auf Stufe 2 steht die Welt um Euch herum sogar still, damit Ihr allerlei Schabernack vorbereiten könnt. Beherrschung lässt Euch schließlich Dunwall aus anderen Augen sehen, aus der Perspektive von Fischen, Ratten und Hunden. In diese schlüpft Ihr hinein und huscht so unbemerkt über bewachtes Gebiet oder nutzt verborgene Pfade unter Wasser oder durch Mauerspalten.
Investiert Ihr ins Upgrade, übernehmt Ihr fortan auch Menschen und spaziert temporär als Wache, Tallboy-Stelzenläufer oder sogar als Euer Opfer umher. Kämpfen könnt Ihr im geliehenen Körper nicht, dafür aber ohne Aufsehen durch gesichertes Gebiet gehen. Außerdem gibt es zusätzlich zu den Kräften noch vier Verbesserungen, die zum Beispiel Eure Gesundheit steigern oder heimlich umgebrachte Feinde sofort in Asche verwandeln, und Knochenartefakte, die bestimmte Boni gewähren (siehe Kasten). Wer fleißig Runen sammelt, kann sich alle Fähigkeiten zunutze machen, ansonsten wählt Ihr am besten aus dem Portfolio aus, was zu Eurem Spielstil passt. Im Spiel kontrolliert Ihr per Auswahlrad, welche Kraft oder Waffe Ihr zusätzlich zum Messer gerade nutzen wollt. Seid aber vorsichtig, wenn Ihr mitten in Gefechten in dieses Menü wechselt, die Zeit bleibt dann nämlich nicht stehen, sondern läuft nur langsamer!
So toll Eure Kräfte einzeln funktionieren, so hervorragend lassen sie sich kombinieren. Haltet zum Beispiel die Zeit an, beschwört einen Rattenschwarm, bindet einem der Nager eine Springmine auf den Rücken, übernehmt sie, steuert sie in eine Gruppe Feinde, lasst die Zeit weiterlaufen und schaut Euch das rötliche Ergebnis an. Ähnlich effektiv aber unkomplizierter ist die Kombination aus Zeit anhalten und Beherrschung. Damit lasst Ihr wütende Wachen Selbstmord begehen, indem Ihr sie vor ihre eigenen Kugeln steuert.
Die weitläufigen Levels bieten Pfade für jede mögliche Fähigkeitenkombination und sind wahre Spielplätze für kreative Gamer. Wer sich auf die Suche begibt, findet abseits der Missionsziele begehbare Wohnungen mit Runen, Knochenartefakten und Munition, kleine Nebenhandlungen wie einen Mann, der durch den Besitz einer Rune wahnsinnig wurde und seinen Bruder ermordete, sowie den einen oder anderen Charakter, der Euch nützliche Informationen für Euer Vorankommen in der Kampagne vermittelt. Helft Ihr beispielsweise einer Frau, die von zwei Wachen in einer Nebenstraße belästigt wird, verrät sie Euch die Zahlenkombination für einen Safe im Haus eines Kunsthändlers. Durch diese Kleinigkeiten laden die einzelnen Missionen zu immer neuen Versuchen ein. Es könnte ja in der nächsten Ecke noch Begebenheiten, Gegenstände und Notizen geben, die Ihr beim ersten Durchlauf verpasst habt. So belohnt Dishonored neugierige Spieler, statt sie mit leeren Räumen und unüberwindbaren hüfthohen Zäunen auf den Haupthandlungspfad zu zwingen.
Spielerisch zählt Dishonored in diesem Jahr also zu den Highlights, doch wie sieht es auf der technischen Seite aus? Durchweg gut ist das Speichersystem. Lade- und Speicherzeiten halten sich in Grenzen und Ihr dürft jederzeit Euren Fortschritt zwischenspeichern und genau an diesem Punkt fortfahren. Spieler, die in einem Durchgang kein einziges Mal entdeckt werden oder komplett ohne Kills auskommen wollen, können also in typischer PC-Quicksave-Manier alle paar Meter speichern und gegebenenfalls neu laden, ohne zu viel Zeit zu verlieren.
In der oberen Grafikliga spielt Die Maske des Zorns sicherlich nicht mit. Tearing gibt es auf beiden Konsolen, dazu sind viele Texturen matschig und die Animationen der Charaktere etwas steif. Doch das Gesamtbild fügt sich harmonisch zu einem faszinierenden Ergebnis zusammen. Dunwall erscheint mit seinen grauen Arbeiterbezirken, dekadenten Villen und schmierig-grünen Armutsvierteln gerade auch durch die wuchtige Architektur und die unscharfen Texturen wie ein Ölgemälde aus der Zeit der Industrialisierung, vor allem, wenn Ihr zu Missionsbeginn auf die Stadt zufahrt. Die grobschlächtigen Bewohner mit ihren breiten Rücken, riesigen Händen und kantigen, ausdrucksstarken Gesichtern erinnern wohltuend an BioShock und zeigen dem Realitätswahn, der heutzutage bei Ego-Spielen herrscht, die kalte Schulter. Zu den Intelligenzbestien gehören Eure Widersacher nicht. Sie reagieren auf Sichtkontakt und Geräusche, gehen nach Entdeckungen aber recht schnell wieder vom Alarm- in den Normalzustand über. Gelegentlich gibt es KI-Aussetzer, dann stehen Wachen nutzlos in der Gegend herum oder zielen mit ihren Pistolen in die falsche Richtung. Alles in allem gibt es aber keine gravierenden Bugs im Stile von Fallout: New Vegas und Skyrim. Die sehr guten deutschen Sprecher (der englische Originalton ist auf der USK-Scheibe nicht vertreten!) kennt man durch die Bank als Synchronsprecher mehr oder minder bekannter Schauspieler. Unter anderem hört Ihr die deutschen Stimmen von Kevin Spacey, Benicio Del Toro, Ryan Reynolds und Gerard Butler. Corvo selbst ist stummer Beobachter. Der Soundtrack bleibt wie er unauffällig und beschränkt sich auf wenige situationsbedingte Einspieler.
Insgesamt übertrifft die spielerische Klasse von Dishonored die wenigen technischen Unzulänglichkeiten bei weitem. Die Maske des Zorns gehört heutzutage zu den wenigen Spielen, welche Experimentierfreudigkeit fordern und belohnen. Grips und Einfallsreichtum entscheiden hier über den Spielspaß, nicht ein möglichst flinker Zeigefinger. Ein absoluter Pflichtkauf!
Tobias Kujawa meint: Sorry, Max Payne, Dishonored stößt dich von meinem persönlichen Spiel des Jahres-Thron. Als Fan von Games wie Deus Ex und Dark Project bin ich einfach dankbar für den unfassbar vielseitigen Spielplatz Dunwall, den die Leute von den Arkane Studios mit sichtlich viel Liebe zum Detail aus dem Boden gestampft haben. Neue Marken ziehen heute nicht mehr? Von wegen! Das intelligente Spieldesign und die vielen Lösungswege ziehe ich jedem glattgebügelten jährlichen Shooter vor. Mag sein, dass man Corvos Abenteuer ziemlich schnell beenden kann oder irgendwann mit nur ein oder zwei Fähigkeiten überall durchkommt. Dann hat man meiner Meinung nach aber nicht das ganze Ausmaß des Spiels begriffen. Wenn man will, kann man jede Mission auf unzählige Arten angehen. Wer sich dann selbst beschneidet und nur auf seine Klinge oder die Teleportfähigkeit setzt, verpasst viel. Für die Story an sich gibt es von mir zwar keinen Preis, dafür ist sie zu vorhersehbar. Doch sie reicht aus, um mich nicht nur zum Weitermachen zu bewegen, sondern auch, um mit allen möglichen Charakteren zu sprechen und selbst in den unwichtigsten In-Game-Büchern zu schmökern. Denn die Welt von Dishonored mag nicht blank poliert sein, doch sie fasziniert mich und hat im Gegensatz zu vielen Hochglanzspielen einen ganz eigenen Charme.
Matthias Schmid meint: Mich erinnert Dishonored in vielerlei Hinsicht an den Bethesda-Kollegen Rage und das habe ich trotz anfänglicher Begeisterung nie durchgespielt. Ich finde die Welt von Dishonored hochgradig interessant und das Design superstimmig. Auch die von meinen Kollegen gepriesene Vielfalt der Lösungswege ist eine tolle Sache hinzu kommen starke deutsche Sprecher und eine durchdachte Steuerung, die trotz großer Aktionsvielfalt übersichtlich ist. Allerdings fühlt sich das Schleichen bei weitem nicht so gut an wie bei den Third-Person-Kollegen Metal Gear Solid oder Splinter Cell: Vielerorts habe ich das Gefühl, dass ich nur aufgrund zahlloser Kriechgänge und Kletteroptionen erfolgreich schleiche für wirklich cooles Stealth-Feeling fehlen mir Übersicht, Karte und Radar. Schön hingegen sind die zahlreichen Nebenquests, die kantigen Charakterköpfe und die vielen Hintergrundinfos in Büchern.
Sascha Göddenhoff meint: Wow, Dishonored hat mich wirklich begeistert! Anfangs war ich ein wenig skeptisch, denn das technische Grundgerüst erschien mir doch etwas holprig. Aber schon nach kurzer Einspielzeit hatte mich der Titel gepackt. Die Atmosphäre profitiert sogar von der etwas schwachen Optik, denn das schmutzige und rohe Setting wird so einfach prima eingefangen. Noch besser finde ich das spielerische Grundgerüst: Mir werden bei der Erfüllung meiner Aufträge kaum Grenzen gesetzt. Ich kann mich schleichend über Laternen und Dächer bewegen und dabei jedem Feind aus dem Weg gehen. Andererseits darf ich aber auch jederzeit metzeln, Ratten auf meine Gegner hetzen sowie stark inszenierte Nahkampf-Kills anbringen Dishonored lässt mir im Gegensatz zu den meisten anderen Spielen den Raum, meinen eigenen Stil zu entwickeln. Dazu gesellen sich wunderbar skurrile Charaktere wie die Lumpengräfin, mit denen ich ebenfalls auf unterschiedlichste Art und Weise interagieren kann. Ich schließe mich bezüglich des Umgangs mit dem Spiel übrigens Tobias Meinung an: Wer nur metzelt, verkennt das famose Level- und Spieldesign. Dafür bietet die Welt von Dishonored einfach zu vielgestaltige Möglichkeiten. Wollt Ihr wieder ein wenig Frische in Euer Gamerleben bringen, müsst Ihr Dishonored einfach spielen!
- 6 ausbaubare übernatürliche Fähigkeiten
- völlig eigenständig lösbare Sandbox-Missionen
- technisch mäßige, aber stilistisch tolle Grafik
- Missionen und Ende unterscheiden sich je nach Spielstil
- auch in Deutschland ungeschnitten
- kein englischer Ton in der USK-Version
Ein Fest für freiheitsliebende Spieler. Dishonored verhilft dem altehrwürdigen Schleich-Genre zu neuem Glanz.
| Singleplayer | ![]() | 90 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |












“”So toll Eure Kräfte einzeln funktionieren, so hervorragend lassen sie sich kombinieren. Haltet zum Beispiel die Zeit an, beschwört einen Rattenschwarm, bindet einem der Nager eine Springmine auf den Rücken, übernehmt sie, steuert sie in eine Gruppe Feinde, lasst die Zeit weiterlaufen und schaut Euch das rötliche Ergebnis an. Ähnlich effektiv aber unkomplizierter ist die Kombination aus ”Zeit anhalten” und ”Beherrschung”. Damit lasst Ihr wütende Wachen Selbstmord begehen, indem Ihr sie vor ihre eigenen Kugeln steuert.””Die angepriesene Kreativität bei der Kombination von Corvos Kräften ist ja schön und gut, aber wie lange reicht der Mana-Vorrat bei solcher Ideenvielfalt eigentlich? Zum Ende hin, wo man ja eh erst die meisten Fähigkeiten ausgebaut hat, nahm mein Bedarf an blauen Phiolen auch ohne diese “”Serien”” ordentlich zu. Deswegen kann ich nicht von Flexibilität in jeder Sitution sprechen. Naja, ein schlechtes Spiel ist’s trotzdem nicht… 🙂
Matthias Schmid schrieb:””… – für wirklich cooles Stealth-Feeling fehlen mir Übersicht, Karte und Radar.””Wow, das ist für Dich schleichen??? Insbesondere Karte und Radar haben ja in meinen Augen mal gar nix damit zu tun!
Hallo zusammen,ich spiele das Spiel auch gerade. Bin gefühlt ziemlich weit fortgeschritten, habe es aber noch nicht durch.Mir macht es unheimlich Spaß. Ich fühle mich teilweise wie bei den Batman-Spielen, nur ohne die Kampfeinlagen – sprich, dass man sich durchschleichen muss. Eigentlich mag ich diese Art von Adventure-Spielen nur im 3rd-Person-Modus, sodass mich die Egoshooter-Perspektive abgeschreckt hat. Der Test der Maniac hat mich aber neugierig gemacht, und 60 € für das Spiel sind absolut gut investiert.Mich interessiert eher die Geschichte als die Grafik, obwohl ich ziemlich voyeuristisch durch die Levels laufe. Aber was man alles machen kann: Einmal badet eine Dienerin, die einem gut gesonnen ist. Wenn man ins Badezimmer stürmt, hält sie sich die Hände vor die Brüste. Es gibt einen heiteren Dialog. Und wenn man zu ihr in die Badewanne springt, kommt der Game-Over-Screen mit ungefähr diesem Wortsinn “”Auftrag wegen unüberbrückbarer Feindschaft gescheitert”” 😀Richtig schönes Spiel, schöne Geschichte und angenehm zu spielen, keine Längen.Grußbupple
Es kommt selten vor, dass ich ein Spiel direkt zweimal hinter einander durchspiele. Bei Dishonored gibt es aber auch im zweiten Durchgang noch so viel zu entdecken und mit einem höheren Schwierigkeitsgrad ist es noch spannender. Sie Atmosphäre ist top und das Schleichen in Kombination mit den Spezialfähigkeiten macht echt Spaß.Etwas enttäscht haben mich eigentlich nur die letzten beiden Missionen, weil sie zu einfach waren. Dort hat man im Normalfall seine Fähigkeiten schon recht weit ausgebaut und weiß, wie die Ratte läuft. Da hätte mans nochmal richtig knackig schwer machen sollen. Etwas länger hätte es auch sein dürfen, aber DLC ist ja unterwegs.Ein großes Spiel und immer noch heißer GotY Anwärter.
@seskaseh ich anders, bzw. es ist anders. das spiel basiert darauf dem spieler die entscheidung zu überlassen.
bin gestern durch und bin etwas entäuscht der bioshock killer war es leider nicht.sie haben das potenzial der spielewelt garnicht genutzt wollte mehr über die welt den virus und aufbau der gesellschaft wissen war alles ein wenig wenig von allem hoffe da kommt noch ein zweiter teil der diese lücken füllen kann
Sorry, das Spiel basiert eigentlich darauf. Leute irgendwie umzubringen (Siehe auch Hitmen). Und solche Art von Spielen mag ich nicht mehr(Sicher man kann die Dame auch “”Retten””. Aber nur gegen ihren Willen!.(Diese 3 Schwestern Mission))
Also ich kann mich mit dem Geschleiche in der Ego-Ansicht nicht so richtig anfreunden! Da sitzt man hinter nem Container, lugt voooooorsichtig um die Ecke…… und plötzlich schreit ne Wache: Wer ist da? Komm raus oder Wo versteckst du dich, ich weiß genau, dass du hier irgendwo bist. Ist mir bei Third Person Schleichern viiiiiiel weniger passiert! Die Grafik ist auch nicht jedermanns Sache. Für mich geht sie jedoch voll in Ordnung, jedoch so manche Texturen scheinen wirklich aus der ersten Spielegeneration der alten Box zu stammen.
Hab es gestern auch durchgespielt. Nach einem anfänglichen “”Naja ganz nett”” empfand ich es spätestens zur Hälfte hin als “”Wow super!””. Durch die angenehme Spiellänge und vielen Möglichkeiten ein Spiel das ich auf jeden Fall nochmal durchzocken werde!
Jo, ich braucht – obwohl Splinter Cell Veteran – einiges an Zeit um mich an Spielmechanik / Gameplay zu gewöhnen. Dann gehts geil ab. Und lädt zu mehrfachen Spieldurchläufen ein. An Varianten mangelts nich 😉 @crocSchau mal nach, bekommst es bei eBay zB schon für ca. 50 – UK Version
was die großen titel angeht, auch mein bisheriges spiel des jahres. es braucht einiges an zeit, bis es sich voll entfaltet. dann ist man aber richtig drin gefangen. mal gucken was der glatzkopf 47- und das inselabenteuer von ubisoft noch abliefern. 😉
Ursprünglich wollte ich Assassin´s Creed 3 zocken, als ich habe, aber ich habe mich entschlossen Dishonored: Die Maske des Zorns zu spielen. Ich stehe auf schleichen und ja der Herr Schmied kann ich verstehen. Mein tipp: Wenn Ihr paar Runen gefunden habt, dann schaltet die Nachsicht frei, somit weißt Ihr, wo der Feind ist bzw. die Sichtkegel zeigt, wo die hingucken.Mein Spiel des Jahres 2012.
@ramazzotti:Dank dir für die Einschätzung!Ich hatte schon vor es mir als Neukauf zu holen, 60€ is mir aber zu viel für ein Spiel, von dem ich von vornherein nich 100%ig überzeugt bin… ich schätz mal grob ein, für 40€ kauf ich es 🙂
Wieder kein englischer Ton? Die deutschen Publisher wollen wohl ums verrecken kein Geld verdienen? >_<
@crocDas unbemerkte Vorankommen ohne töten erfodert auf jeden Fall Skills und ist um einiges schwerer als sich für einen blutigen Rachefeldzug zu entscheiden. Brauchst Du Dir nicht so den Kopf machen.Ich hatte es mir jetzt erstmal nur ausgeliehen und wart
Super Spiel , bin gerade an der Platin dran, ich muss sagen das die ghost und shadow trophäe an manchen stellen knackig ist. Nicht zu schwierig, aber so das es noch Spaß macht.Auf jeden fall in den Top 3 für dieses Jahr bis jetzt.
[quote=Matthias Schmid]
Allerdings fühlt sich das Schleichen bei weitem nicht so gut an wie bei den Third-Person-Kollegen Metal Gear Solid oder Splinter Cell: Vielerorts habe ich das Gefühl, dass ich nur aufgrund zahlloser Kriechgänge und Kletteroptionen erfolgreich schleiche – für wirklich cooles Stealth-Feeling fehlen mir Übersicht, Karte und Radar.
[/quote][quote=Sascha Göddenhoff]
Ich kann mich schleichend über Laternen und Dächer bewegen und dabei jedem Feind aus dem Weg gehen.
[/quote]Genau deshalb schreck ich davor zurück, es mir zum Vollpreis zu kaufen, das Spiel soll nich gerade ne Stealth-Herausforderung darstellen…
War wirklich ne gelungene Überraschung,das gute Stück!!Hoffe auf einen zweiten Teil!!!