Dragon Age II – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Ob die Furcht vor BioWares simplifizierendem Eifer begründet war, erfahrt Ihr in unseren Meinungskästen. Zunächst werden wir aber beleuchten, wie sich die kanadische Rollenspiel-Revolution auf die einzelnen Aspekte von Dragon Age II auswirkt. Das Wort ’Revolution’ ist dabei doppeldeutig und bezieht sich auch auf die Handlung des Spiels. In deren Zentrum steht Hawke, Eure Spielfigur. Er oder sie wird am Ende der zehn Jahre umfassenden Spielhandlung eine Revolution anzetteln und den Titel ’Champion von Kirkwall‘ erringen. Dieses pikante Storydetail verraten wir Euch übrigens komplett spoilerfrei, denn Dragon Age II wird als Rückblende erzählt.

Darin nimmt die gestrenge Inquisitorin Cassandra Pentaghast im Rahmen eines Verhöres Euren geschätzten Party-Kameraden Varric in die Mangel. Seines Zeichens Casanova, Schurke und rasierter Zwerg. Zwischen den einzelnen Akten des Spiels erzählt Varric, was er über den Champion von Kirkwall weiß. Nun, sein Nachname lautet Hawke. Vornamen, Geschlecht und Aussehen wählt Ihr am Anfang des Spiels. Außerdem legt Ihr fest, ob Hawke ein Krieger, Magier oder Schurke ist. Jede der drei Charakterklassen spezialisiert Ihr im weiteren Spielverlauf zweimal in je drei Unterklassen, weitere Auswahlmöglichkeiten sind nicht vorgesehen. Weder die ­Rasse Eures als Menschen angelegten Helden, noch seine Vorgeschichte dürft Ihr bestimmen. Varrics Erzählung beginnt in jedem Fall mit der Flucht von Hawkes Familie aus dem Kaff ­Lothering. Dieser Teil des Spiels findet parallel zur Handlung von ­Dragon Age: Origins statt. Kenner des ersten Teils wissen, dass ­Lothering von den Monstern der Dunklen Brut zerstört wird, und genau diese verdorbenen Kreaturen sind es auch, die als Schwertfutter für den Prolog herhalten, welcher gleichzeitig als Kampftutorial dient.

Schon nach den ersten in roter Gischt zerplatzten Genlocks ist klar, wie nachhaltig BioWare die Kampfmechanik des Spiels verändert hat. Statt eines im Grunde selbstablaufenden Gefechtes, das ständig angehalten wird, weil Ihr den Mitgliedern Eurer vierköpfigen Party neue Befehle geben müsst, läuft ein Dragon Age II-Standardkampf flüssig und direkt ab. Wie früher verteilt Ihr Kommandos wie Spezialattacken, Zaubersprüche oder die Schnellheilung auf insgesamt sechs Joypad-Tasten.

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captain carot
17. August 2026 21:42

Das Kampfsystem ist nicht wirklich actionreicher. Und war sowieso bis einschließlich Inquisition der Schwachpunkt. Weder richtige Action noch richtig taktisch.

Teil 2 war erzählerisch ziemlich gut, zieht sich zwischendurch aber ziemlich. Inquisition wirkte schon deutlich belangloser obwohl es episch sein will.

Ich bin ehrlich gesagt bis heute der Meinung, dass ME Andromeda trotz der Glitches und Bugs zum Release eigentlich das deutlich bessere Spiel ist als Inquisition.

greenwade
17. August 2026 21:18

obwohl man immer im selben gebiet rumgelatschi ist, war es doch irgendwie noch gut. sehr seltsames spiel. teil drei war dann mit der openworld genau das gegenteil, aber auch nicht besser.

out
out
15. August 2026 11:28

“…aber das man immer in der Stadt Kirkwall unterwegs war, hat mich irgendwann genervt und gelangweilt…”

Deshalb habe ich es gar nicht erst gekauft.
Das actionreichere Kampfsystem musste ich auch nicht haben.

Zuletzt bearbeitet am 1 Monat her von out
Maverick
15. August 2026 6:23

Jau man hat gemerkt dass es nicht mehr die Magie von teil 1 hatte.
Die Story und die Charaktere fand ich echt gut, aber das man immer in der Stadt Kirkwall unterwegs war, hat mich irgendwann genervt und gelangweilt.

Erst der vierte war wieder richtig gut.

Zuletzt bearbeitet am 1 Monat her von Maverick
belborn
14. August 2026 18:15

Mir hat es irgendwie auch gefallen aber es war eine Verschlechterung in allen Aspekten.

Max Snake
13. August 2026 16:01

Mir hat es gefallen.