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Davon sind drei jederzeit wählbar, auf die Alternativ-Belegung schaltet Ihr per Schultertaste um. Der vierte Knopf ist dem Standardangriff vorbehalten. Im Gegensatz zum Originalspiel führen Hawke oder jedes andere Party-Mitglied, das Ihr direkt steuert, einen Befehl ohne Zeitverzögerung aus. Zwar brauchen Spezialmanöver wie hinterhältiger Schurkenangriff oder Feuerball etwas Zeit, bis sie nach Gebrauch wieder zur Verfügung stehen, ihre Aktivierung findet aber so prompt statt, dass sich gerade einfachere Kämpfe von Dragon Age II wie ein Hack‘n’Slay-Spiel anfühlen.
Den Titel deshalb als simples Action-Rollenspiel zu brandmarken, wäre jedoch vorschnell, denn nach den ersten Spielstunden nimmt die Schwierigkeit merklich zu, so dass Ihr Position, Angriffsziel und Energiebalken Eurer Gruppenmitglieder penibel im Auge haben müsst. Für taktische Übersicht sorgt das altbekannte Ringmenü, mit dem Ihr in aller Ruhe Befehle zuweist, während alle Kampfteilnehmer brav auf Euer Signal zum Weitermachen warten. Die taktische Feineinstellung Eurer Mitstreiter regelt Ihr wie gehabt über Taktik-Felder, von denen Ihr im Spielverlauf immer mehr freischaltet und so das KI-Verhalten Eurer Truppe festlegt. So könnt Ihr die Burschen und Mädels in Standardkämpfen auch mal sich selbst überlassen und nach Herzenslust im Herzblut Eurer Feinde baden, die noch plastischer und drastischer in ihre Einzelteile zerfallen als in Teil 1.
Die dynamischeren Kämpfe sind aber längst nicht der einzige Aspekt, der Dragon Age II zu einem runderen Erlebnis macht als Origins. Durch die systematische Verbesserung von Missionsverwaltung, Item-Management und der Kommunikation mit Party-Kameraden und Nichtspielercharakteren haltet Ihr Euch seltener in Menüs und häufiger in Kirkwall auf. Nach dem dramatischen Ende des Prologes, bei dem auch eine gewisse Hexe der Wildnis einen drachenstarken Auftritt hat, erzählt Varric von Hawkes Ankunft in der exotischen Hafenstadt. Als frischgebackener Exil-Fereldianer muss er oder sie dort erst einmal Freunde wie die rothaarige Kriegerin Aveline oder eben Varric selbst kennenlernen und ein Heim für Mutter und Geschwister finden. Danach nimmt Varrics Erzählung weniger Raum ein: Sie strukturiert nur noch die jeweils etliche Stunden umfassenden Spielakte, die von Hawkes Aufstieg zur Legende berichten.











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