Dragon Age II – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Davon sind drei jederzeit wählbar, auf die Alternativ-Belegung schaltet Ihr per Schultertaste um. Der vierte Knopf ist dem Standardangriff vorbehalten. Im Gegensatz zum Originalspiel führen Hawke oder jedes andere Party-Mitglied, das Ihr direkt steuert, einen Befehl ohne Zeitverzögerung aus. Zwar brauchen Spezialmanöver wie hinterhältiger Schurkenangriff oder Feuerball etwas Zeit, bis sie nach Gebrauch wieder zur Verfügung stehen, ihre Aktivierung findet aber so prompt statt, dass sich gerade einfachere Kämpfe von Dragon Age II wie ein Hack‘n’Slay-Spiel anfühlen.

Den Titel deshalb als simples Action-Rollenspiel zu brandmarken, wäre jedoch vorschnell, denn nach den ersten Spielstunden nimmt die Schwierigkeit merklich zu, so dass Ihr Position, Angriffsziel und Energie­balken Eurer Gruppenmitglieder penibel im Auge haben müsst. Für taktische Übersicht sorgt das altbekannte Ringmenü, mit dem Ihr in aller Ruhe Befehle zuweist, während alle Kampfteilnehmer brav auf Euer Signal zum Weitermachen warten. Die taktische Feineinstellung Eurer Mitstreiter regelt Ihr wie gehabt über Taktik-Felder, von denen Ihr im Spielverlauf immer mehr freischaltet und so das KI-Verhalten Eurer Truppe festlegt. So könnt Ihr die Burschen und Mädels in Standardkämpfen auch mal sich selbst überlassen und nach Herzenslust im Herzblut Eurer Feinde baden, die noch plastischer und drastischer in ihre Einzelteile zerfallen als in Teil 1.

Die dynamischeren Kämpfe sind aber längst nicht der einzige Aspekt, der Dragon Age II zu einem run­deren Erlebnis macht als Origins. Durch die systematische Verbesserung  von Missionsverwaltung, Item-Management und der Kommunikation mit Party-Kameraden und Nichtspielercharakteren haltet Ihr Euch seltener in Menüs und häufiger in Kirkwall auf. Nach dem dramatischen Ende des Prologes, bei dem auch eine gewisse Hexe der Wildnis einen drachenstarken Auftritt hat, erzählt Varric von Hawkes Ankunft in der exotischen Hafenstadt. Als frischgebackener Exil-Fereldianer muss er oder sie dort erst einmal Freunde wie die rothaarige Kriegerin ­Aveline oder eben Varric selbst kennen­lernen und ein Heim für Mutter und Geschwister finden. Danach nimmt Varrics Erzählung weniger Raum ein: Sie strukturiert nur noch die jeweils etliche Stunden umfassenden Spiel­akte, die von Hawkes Aufstieg zur Legende berichten.

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captain carot
17. August 2026 21:42

Das Kampfsystem ist nicht wirklich actionreicher. Und war sowieso bis einschließlich Inquisition der Schwachpunkt. Weder richtige Action noch richtig taktisch.

Teil 2 war erzählerisch ziemlich gut, zieht sich zwischendurch aber ziemlich. Inquisition wirkte schon deutlich belangloser obwohl es episch sein will.

Ich bin ehrlich gesagt bis heute der Meinung, dass ME Andromeda trotz der Glitches und Bugs zum Release eigentlich das deutlich bessere Spiel ist als Inquisition.

greenwade
17. August 2026 21:18

obwohl man immer im selben gebiet rumgelatschi ist, war es doch irgendwie noch gut. sehr seltsames spiel. teil drei war dann mit der openworld genau das gegenteil, aber auch nicht besser.

out
out
15. August 2026 11:28

“…aber das man immer in der Stadt Kirkwall unterwegs war, hat mich irgendwann genervt und gelangweilt…”

Deshalb habe ich es gar nicht erst gekauft.
Das actionreichere Kampfsystem musste ich auch nicht haben.

Zuletzt bearbeitet am 1 Monat her von out
Maverick
15. August 2026 6:23

Jau man hat gemerkt dass es nicht mehr die Magie von teil 1 hatte.
Die Story und die Charaktere fand ich echt gut, aber das man immer in der Stadt Kirkwall unterwegs war, hat mich irgendwann genervt und gelangweilt.

Erst der vierte war wieder richtig gut.

Zuletzt bearbeitet am 1 Monat her von Maverick
belborn
14. August 2026 18:15

Mir hat es irgendwie auch gefallen aber es war eine Verschlechterung in allen Aspekten.

Max Snake
13. August 2026 16:01

Mir hat es gefallen.