
| Spiel: | Dragon Ball Z für Kinect |
| Publisher: | Namco-Bandai |
| Developer: | Namco-Bandai |
| Genre: | Beat'em-Up |
| Getestet für: | 360 |
| Erhältlich für: | 360 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 11 / 2012 |
Darauf haben Kinect-Kids gewartet: Endlich lassen sich über 50 Figuren des Animes Dragon Ball Z lebensecht steuern! Dazu wechselt die Kampfspielserie erstmals in die Ego-Perspektive, alle spektakulären Manöver wie Combos, Energiestrahl und Superkick werden aber wie gewohnt in effektreichen Schnittszenen gezeigt. Die über 100 möglichen Manöver haut Ihr via Kinect in Richtung TV: Ihr schlagt Geraden und Haken, welche als Combostarter dienen dann lassen sich an vorgegebener Stelle weitere Manöver anhängen. Die Action im und vor dem Bildschirm ist nicht immer synchron, weil bei einigen Combos auch Kicks, Feger und Rempler zum Einsatz kommen, die Ihr so nicht vorgebt. Außerdem gibt es einige Kinect-Bewegungen, die im Spiel ganz andere Handlungen auslösen. Bei Gegenangriffen habt Ihr die Wahl zwischen Ausweichmanöver und Block, wobei je nach Situation nur bestimmte Optionen bereit stehen in Angriff und Verteidigung werden die elementaren Möglichkeiten eingeblendet. Leider laufen die Keilereien alle gleich ab, was in erster Linie dem eigenartig verschachtelten Kampfsystem zuzuschreiben ist da hat selbst die beste KI nicht viel Auswahl. Probleme bereitet zudem die Bewegungserkennung: Manche Manöver (z.B. Ducken und dann Springen) werden beim Test nur in Einzelfällen erkannt und schon gar nicht, wenn es drauf ankommt! Andere, wie Block und Ausweichen, dürft Ihr in brenzligen Situationen mehrfach wiederholen, deshalb sind die Kämpfe noch spiel- und gewinnbar. In der Hitze des Gefechts verlässt man allerdings leicht den Erkennungsbereich und muss sich dann durch ein störrisches Menü zurück ins Match hantieren. Neben der vergleichsweise knapp heruntergerasselten Story spielt Ihr den Punkteangriff, auf einen Mehrspielermodus hat Namco-Bandai verzichtet. Fans schalten mit QR-Codes Extras frei und entdecken eine exklusive Anime-Episode.
Oliver Ehrle meint: Zugegeben: Das Kinect-Dragon Ball Z kann man spielen. Allerdings ist es gleichgültig, ob Ihr geplante Aktionen durchführt oder einfach nur herumhampelt! Wer schnell genug mit den Armen fuchtelt und zwischendrin ein bis zwei Blockmanöver zustande bringt, ist am Ende der Sieger und das in jedem Kampf. Hyperaktive Kinder lassen sich damit vielleicht auspowern, aber Spielspaß ist etwas völlig anderes! Frust gibts hier zwar lediglich beim Misslingen der Superattacken, dafür macht sich aber brutale Langeweile breit. Ebenso holzig sind Menüführung und Story-Präsentation ausgefallen.
- Ego-Kampfspiel mit Kinect-Steuerung
- über 100 Manöver, aber…
- …wer irgendwie fuchtelt, gewinnt immer
- mehr als 50 spielbare Charaktere
- nur Story- und Punktemodus
Nicht mal die Untertitel sind fehlerfrei: Kinect-Keilerei mit Ego-Perspektive und oftmals wahlloser Manövererkennung.
| Singleplayer | ![]() | 43 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |













ich find das immer wieder amüsant wie ein kinect spiel nach dem anderen reinfailt ;Pwenn ich mich an vernichtenden wertungen ergötzen will muss ich eingentlich nur nach kinect spielen suchen ^^
Es gibt immer ein paar Hyperaktive denen es spass macht.