EndWar – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Taucht ein Feind auf, befehligt Ihr mit Sprachkommandos Eure Einheiten in Feuerreichweite. Allerdings haben Infanteristen gegen schwere Geschütze kaum eine Chance. Bei EndWar kommt ein raffinierter Kreislauf zum Zuge: Panzer schlägt Transporter schlägt Hubschrauber schlägt Panzer. Doch auch Fußtruppen können sich wehren, sobald sie in Gebäuden oder Basen in Deckung gehen. Das bringt neben der Schutzwirkung auch eine erhöhte Sicht. Außerdem nutzt Ihr das vielschichtige Gelände: Von den rechtwinkligen Stadtschluchten Washingtons über die hügeligen Bergkämme Spaniens bis zu den verschneiten Wäldern in Finnland sucht Ihr nach den taktisch besten Positionen. Außerdem bewundert Ihr Sehenswürdigkeiten in London oder Paris und besucht den Brenner-Pass – Engstellen wie Brücken sind hier hart umkämpft. Ist ein Kommandovehikel in Eurem Arsenal, habt Ihr Zugriff auf die taktische Karte. Hier überblickt Ihr den aktuellen Schlachtverlauf und kommandiert Eure Einheiten genauso wie in der konventionellen Ansicht. Ihr könnt sogar den gesamten Einsatz von hier aus leiten.

Je weiter die Schlacht fortschreitet, desto höher der Defcon-Status. Dieser schaltet schließlich fatale Spezialangriffe frei. So zerstört Ihr per Weltraumlaser oder Luftangriff feindliche Basen und macht den Gegner mit einer taktischen Atombombe platt. Dieses mächtige Werkzeug kann so manchen Blitzsieg bringen oder Euch eine unvermeidliche Niederlage ersparen.

Den Kern von EndWar bildet eine weltumspannende Kampagne. Ihr wählt aus dem Enforcer Corps der Europäer, der Joint Strike Force der USA oder den Spetsnaz-Truppen Russ­lands. Jede Einzelschlacht wirkt sich auf die weltweite Kampagne aus. Das Ziel ist die Kontrolle von 28 Gebieten auf dem Erdball oder die Einnahme gegnerischer Hauptstädte. Allerdings haben Eure Gegner dasselbe Ziel, weshalb Ihr Eure Städte vor Angriffen verteidigen bzw. zurückerobern müsst. Bei jeweils 13 Standorten der drei Streitmächte gibt es also viel zu tun. Für Siege erhaltet Ihr Prämien, die Ihr in die Einheitenverbesserung steckt. So modifiziert Ihr in Eurer Kaserne Angriff, Verteidigung, Schnelligkeit und Fertigkeiten der Truppen oder steckt die Moneten in verbesserte Luftschläge.

Lobenswert: Der weltweite Krieg tobt auch online. Hier gilt dieselbe Devise: Jedes Match zählt, um Grenzen und das Machtgefüge zu verschieben. Ubisoft will auch dank kommender Download-Inhalte und austauschbarer Replays eine rege Community am Leben halten.

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