Enter the Matrix – im Klassik-Test (PS2 / Xbox / GC)

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Einfach wird die Rettung der Zukunft trotzdem nicht, denn zahlreiche Einsätze warten auf ihre Erfüllung: Ihr sprengt Kernkraftwerke in die Luft, rettet Rebellenkumpels aus einem Hinterhalt, flüchtet vorm unverwundbaren Agent Smith bzw. dessen Doppelgängern, legt eine Trainingsrunde mit Trinity ein und pfählt später gar in “Buffy”-Manier mysteriöse Vampirwesen.

Wie wir bereits bereits in den vergangenen Ausgaben berichteten, wachen die Wachowski-Brüder mit ­Argusaugen über Enter the Matrix. Dementsprechend konnte Entwickler Shiny auf die Ressourcen der Film­crew zugreifen: SciFi-Fans wie Kinogänger freuen sich über insgesamt 60 Minuten an exklusivem Videomaterial samt Original-Schauspielern. Auch die Schauplätze stammen direkt von der Leinwand: So trampelt Ihr bei den über 30 Levels durch schmierige Abwasser-Kanäle, ein baufälliges Hochhaus, Hinterhöfe in Chinatown und erreicht schließlich die Büros von Erzbösewicht Merowinger. Damit Ihr Euch trotz der teils großen Umgebungen nicht verlauft, weisen Kumpel Sparks sowie ein Kompass stets den weiteren Weg. Letzterer zeigt beim einfachen Schwierigkeitsgrad gar die Entfernung zum nächsten Schlüsselpunkt an ­­­– praktisch, aber arg simpel.

Weitaus komplizierter kommt das viel zitierte ‘Hacking’-System daher. ­Sobald Ihr einen Spielstand angelegt habt (gespeichert wird nach jedem Level automatisch), geht der Programmierer-Spaß schon los. Auf einer DOS-verwandten Oberfläche manipulieren Datendetektive alsdann Parameter wie Lebensenergie oder Waffenanzahl. Darüber hinaus entdeckt Ihr mit etwas Glück einen Bonus-­Level respektive den versteckten Mehrspieler-Modus. Wer sich den Knobelspaß verderben will, liest unsere Tipps ab Seite 96 ­– alle anderen gehen lieber selbst auf Cyberspace-Reise.

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Lincoln_Hawk
18. Februar 2022 21:48

Steffen heller
Das stimmt allerdings
Sau oft so
????

Walldorf
18. Februar 2022 19:43

Hab die PS2-Version damals aus der Videothek ausgeliehen und an einem Wochenende durchgespielt. Die Realfilm-Szenen haben mir ganz gut gefallen und ich glaube der Abspann-Song war auch recht cool. 😉

Die Grafik sah leider nur in einem Level hübsch aus, ansonsten herrschte Tristesse vor. Für Matrix: Path of Neo haben sie technisch ein paar interessante Sachen ausprobiert, die eher unüblich auf der Konsole waren:
https://twitter.com/dark1x/status/1486039250730631168

18. Februar 2022 19:15

Was ne langweilige Lizenz Gurke.
Hab’s damals zum Glück nur beim Kumpel gespielt und mir das Geld gespart.
Die Xbox Fassung von Path of Neo fand ich später, trotz seiner Schwächen, gar nicht so verkehrt.

Steffen Heller
Redakteur
18. Februar 2022 18:46

War zwar echt nicht so geil, aber ich fands trotzdem sehr cool. Manchmal kann ich gut mit Style over Substance leben. 😀

Max Snake
18. Februar 2022 18:41

Was für ein Hype für ein 50 Millionen € Lizenz – Spiel. Über 6 Millionen mal wurde es verkauft. Höchste in der Schule über das Spiel. In der Fachpresse kam auf höchstem über den 70er Bereich. Der Jugendlichen Max war noch unsicher nur über die Parallel Geschichte von Matrix erfahren. Die Maniac hat mit dem Wertung 69 Nagel auf den Kopf getroffen. Eine unfertig Matrix Spiel, die ich nie bereue. Da sieht Matrix Awakend viel geiler aus.

Eydrian
18. Februar 2022 17:11

Wusste garnicht, dass es das damals auch für die Switch gab…

Lincoln_Hawk
18. Februar 2022 15:58

Ich bin noch bei so parallel
Hänge etwas an dem 2ten Helikopter fest und seit dem schon wieder keine Motivation es weiter zu spielen…durch will ich es aber auch schaffen nutzt alles nichts.
Aber die 69 ist schon gerechtfertigt auch für mich.
Von den earthworm Jim Machern hätte ich im gesamten aber mehr Qualität erwartet.
Trotzdem bleibt enter the matrix sowie path of neo selbstverständlich in meiner Sammlung ?✌️