
Meinung & Wertung
Colin Gäbel meint: Wer gehofft hatte, mit Ephemeral Fantasia sei die RPG-Durststrecke auf der PS2 endlich vorbei, darf weiter warten. Konamis Fantasy-Ausflug enttäuscht nämlich in beinahe allen Disziplinen: Sterile Polygonoptik mit selten hässlichen Charakteren, abwechslungsarmen Hintergründen und spartanisch inszenierten (aber unterhaltsamen) Monstergefechten. Hinzu kommt eine vorhersehbare Story sowie ein Spielverlauf mit Gähn-Garantie. Unmotiviert schlagt Ihr die Wartezeit bis zur nächsten Verabredung mit Streifzügen durch die Insel-Flora tot oder stöbert in den Häusern der Bevölkerung Pandules nach versteckten Items. Mangels klarer Aufgabenstellung ein höchst langweiliger Zeitvertreib; selbst wenn Ihr gerade eine interessante Tätigkeit entdeckt habt, werdet Ihr pünktlich zum anstehenden Termin einfach weggebeamt – toll. Empfindlich gestört wird Euer Forschungsdrang zudem durch die unübersichtliche Insel-Architektur – mangels vernünftiger Karte verliert Ihr selbst im königlichen Schloss die Orientierung. Einzig die Bemani-Sequenzen und die ordentliche Musik stimmen mich versöhnlich. Unterm Strich ein schwach inszenierter und präsentierter RPG-Ramsch ohne Höhepunkte.
Saitenriss: Dröges Fantasy-RPG mit Bemani-Einlagen, schäbiger Polygon-Optik und einschläferndem Spielablauf.
| Singleplayer | ![]() | 45 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |










Sei denn, Ihr braucht eine Schlaftabletten, da wäre Ephemeral Fantasia eure Kandidat.
Selbst der Namen kriegen nie im Kopf drin und so oft nachschauen. Reiselied wäre ein bessere Namen.
Nie von gehört und anscheinend auch nichts verpasst 😅
Unglaublich, daß ich Ephemeral Fantasia vor 20 Jahre kenne aus diversen Print Magazin kenne.