
Meinung
Ulrich Steppberger meint: Große Namen geben sich bei EyeToy: Groove ein Stelldichein – das hochkärtige musikalische Lizenz-Sortiment (fast) ohne Durchhänger schlägt jeden bisherigen Dancing Stage-Titel von Konami jedenfalls um Längen. Spielerisch haben sich die Sony-Entwickler sichtlich bei der Konkurrenz bedient und eine solide Mischung gebastelt, die mit der hauseigenen USB-Kamera zum einen erstaunlich gut funktioniert und zum anderen auch eine Menge Spaß macht. Allerdings kommt’s nicht an den Play-Vorgänger heran: So fehlt naturbedingt die Abwechslung, da Ihr letztlich in allen Varainten doch immer beinahe dasselbe macht. Außerdem nervt die Bedienführung mit winzigem Text, auch das komplette Fehlen einer praktischen Einführung auf DVD ist mir ein Rätsel: Erst recht, weil die Tanzerei mit ihren verschiedenen Extra-Elementen (und besonders der einfallsreiche, aber gewöhnungsbedürftige Zweispieler-Modus) eben nicht so zugänglich ausfielen wie die Minidisziplinen auf der Play-Scheibe. Von diesen Schwachpunkten abgesehen lohnt sich EyeToy: Groove auf jeden Fall und hält Euch eine Weile in Schwung.








