EyeToy: Groove – im Klassik-Test (PS2)

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Sonys Experiment, das Web­kamera-Prinzip für die PS2 zu adap­tieren und als EyeToy mit einer neckischen Minispiel-Sammlung zu kombinieren, ging voll auf – in Zeiten der allgemeinen Absatzdepressionen wanderte das Play-Bundle mit USB-Linse und Spiel in erstaunlichen sechsstelligen Stückzahlen über die Ladentische. Kein Wunder also, dass dem willigen Volk noch vor Weihnachten passender Nachschub gegönnt wird. Diesmal gibt’s allerdings keine 15 Disziplinen, sondern nur eine Aktivität: Als Tänzer sollt Ihr für den nötigen Groove sorgen.

Das Spielprinzip orientiert sich an der Play-Übung ‘Beat Freak’, fällt aber deutlich ausgefeilter und komplexer aus: Euer Konterfei findet sich dank Kamera in der Mitte des Bildschirms wieder, während außen herum sechs Sensorstellen markiert sind. Passend zum Rhythmus der Musik fliegen aus dem Zentrum Symbole heraus, die Ihr dann abklatschen solltet, wenn sie die Markierungen erreichen.

Damit nicht genug, sorgen doch ­Spezialaktionen für Abwechslung: So machen sich gelegentlich Bögen auf den Weg, bei denen Eure Handarbeit nicht ganz so exakt sein muss, wäh­rend Ihr bei angekündigten Posen ­Eure Gliedmaßen an bestimmten Stellen stillhalten sollt. In kurzen Free­style-Sequenzen sackt Ihr durch beliebiges Herumwedeln großzügig Punkte ein, während bei auftauchenden Sternen eine genaue Bahn einzuhalten ist.
Neben dem normalen Spiel, bei dem Ihr Euch als Solokünstler verrenkt und dem Chill-Out-Raum, in dem die 25 hochkarätigen Titel ohne Stress genossen werden, sorgt der Zweispieler-Modus für Party-Laune: Hier postieren sich zwei Tänzer nebeneinander vor der Kamera und hantieren entweder mit- oder gegeneinander durch die Lieder, alternativ stehen einige Mikrospiele wie Reaktionstests oder ‘Senso’-Ableger an.

EyeToy: Groove wird in zwei Fassungen angeboten: Play-Besitzer greifen zum Spiel allein für 50 Euro, das Bundle mit USB-Kamera gibt’s für 70 Euro.

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