| Spiel: | F1 Race Stars |
| Publisher: | Namco-Bandai |
| Developer: | Codemasters |
| Genre: | Rennspiel |
| Getestet für: | PS3 |
| Erhältlich für: | PS3 |
| USK: | |
| Erschienen in: | 12 / 2012 |
Damit sich die mutmaßlich horrenden Lizenzgebühren an Herrn Ecclestone auch lohnen, beglückt uns Codemasters dieses Jahr mit einer doppelten Ladung an PS-Power: Während sich F1 2012 (86% in M! 10/12) als lupenreine Simulation verstanden sehen will, soll F1 Race Stars nun das Feld der alles andere als bierernsten Spaßraser aufrollen. Dafür wurden die bekannten Piloten auf niedliches Cartoonformat geschrumpft, ihre Boliden zu Karts umgebaut und das Geschehen auf abgedrehte Pisten verlagert. Während Fahrer und Fahrzeuge noch einen gewissen Realitätsbezug besitzen, sind die elf Kurse von den realen Vorbildern lediglich inspiriert, was vor allem für die Umgebungsoptik gilt: Denn Kurselemente wie Loopings, waghalsige Sprünge, Weggabelungen und anderen Schickschnack gibt es in echt natürlich nicht.
Genreüblich sammelt Ihr während der Rennen allerlei Extras, die Offensiv- und Defensivwirkungen haben, aber teils witzig angepasst wurden: So wird der Führende eben nicht mittels blauem Panzer torpediert, sondern von einem Regenschauer oder dem Safety Car gebremst. Durch geschickte Nutzung des Gaspedals ladet Ihr Euer KERS-System auf, was Tempoboosts bringt, in der allgegenwärtigen Rennhektik aber nur selten erfolgreich gelingt.
Generell setzt F1 Race Stars mehr auf Chaos als auf Fahrkunst: Aufgrund von Extrahagel samt Boxenstopp-Blitzreparatur und durch die wilde Kursführung ist kunterbuntes, aber zugleich wenig originelles Durcheinander an der Tagesordnung. Spielt Ihr allein die umfangreiche Karriere mit verschiedenen Renntypen wie z.B. Slalom oder Spritsammlung, ist das nicht immer so erfreulich. Mit Kumpels im Vierer-Splitscreen oder online gegen bis zu elf andere Piloten kommt dagegen durchaus Partylaune auf.
Ulrich Steppberger meint: Der herzige Knuddel-Look von Kimi, Lewis, Fernando & Co. hat es mir angetan und die teils flippigen Kurse gefallen ebenfalls. Insgesamt fehlt es den F1 Race Stars dennoch an Pfiff. Denn sobald das Startsignal gefallen ist, entpuppt sich die Flitzerei als gewöhnlicher Funracer, bei dem mehr spielerische Feinpolitur angebracht gewesen wäre: Drifts um enge Kurven gelingen selten wirklich gut, das Aufladen des KERS-Turbos ist fummelig und die Power-Ups wirken reichlich beliebig. Andererseits motivieren die verschiedenen Rennarten, gute Mehrspieler-Optionen und eine lange Karriere für einen Genre-Sieg reicht das letztlich nicht, die Punkteränge sind aber drin.
- 11 Kurse
- alle Original-Fahrer in Cartoon-Form
- auf Xbox 360: Avatar als Pilot einsetzbar
- umfassender Karriere-Modus
- kompliziertes Turbo-System
Witzig anzusehende Spaßraserei mit den Formel-1-Originalteams, die spielerisch aber nur im Mittelfeld landet.
| Singleplayer | ![]() | 65 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
























