FAST Racing League – im Test (Wii)

0
417
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Der kleine Münchner Entwickler Shin’en (Art of Balance, Nanostray) beweist, dass auch auf Wii noch richtig gute Download-Spiele erscheinen: FAST ist eine reinrassige Zukunfts-Raserei und erweist sich als flotte Mischung aus F-Zero und WipEout, garniert mit einem Schuss Ikaruga. Die Präsentation erinnert an die Sony-Reihe: Schnittige Gleiter, fernöstliche Schriftzeichen und ein treibender Soundtrack sorgen für die richtige Atmosphäre. Dafür orientiert sich die Steuerung eher an Nintendos Flitzer: Eure Fahrzeuge fühlen sich weniger massig an als die WipEout-Gleiter und steuern sich extrem flüssig über die Strecken. Bremsmanöver sind nicht vorgesehen und dankenswerterweise wird auch auf Waffen verzichtet – bei FAST entscheidet Euer fahrerisches Können und nicht das Glück bei der Waffenzuteilung über Sieg und Niederlage.

Dafür ist die Polarität Eures Gleiters ein wichtiger Faktor: Auf Knopfdruck wechselt Ihr zwischen Schwarz und Weiß und nutzt dann entsprechende Beschleunigungsstreifen und Sprungfelder. Fahrt Ihr dagegen als schwarzer Gleiter über einen weißen Streifen, werdet Ihr empfindlich ausgebremst und die clever agierenden Gegner ziehen geschlossen an Euch vorbei. Knifflig wird das Rennen durch Euer begrenztes Energiepotenzial: Maximal zehn Einheiten könnt Ihr bunkern – ein Polaritätswechsel kostet eine davon, ein Turbo-Einsatz gleich fünf. Mit ebenso flotter wie schicker Optik, exzellenter Spielbarkeit und einer ordentlichen Strecken-Auswahl überzeugt FAST fast auf der ganzen Linie. Jähzornige Naturen seien allerdings gewarnt: Die Computergegner kennen keine Gnade. Erst wenn Ihr die Strecken intus habt, dürft Ihr Euch Hoffnung auf gute Platzierungen machen.

Rasanter und grafisch sehr ansehnlicher “WipEout”-Nachfahre mit “Ikaruga”-Elementen.

Singleplayer8
Multiplayer
Grafik
Sound