Fire Emblem: Three Houses – im Test (Switch)

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Meinung

Thomas Nickel meint: Ich habe Fire Emblem 2003 auf dem GBA kennen und lieben gelernt. Die Schwierigkeit war brutal, die kniffligen Schlachten kamen Schlag auf Schlag. 2019 sind die nur einer von vielen Aspekten eines großen Gesamtpakets. Ich lege jetzt Lehrpläne fest, bringe verlorene Gegenstände zurück, lade Leute zum Tee ein, verteile Geschenke, übe mit dem Chor, beantworte Fragen im Kummerkasten, stelle mich in die Küche und laufe mir in der weitläufigen Akademie die Hacken wund. Die Zeit zwischen zwei Schlachten ist anfangs sehr lang und ein Erkundungstag kann sich mal eine gute Stunde hinziehen – nicht unbedingt das, was der gewiefte Rundentaktiker von einem neuen Fire Emblem erwartet. Mit zunehmendem Verlauf nimmt die Frequenz der Gefechte zu, aber so ausgeklügelt wie in den Episoden vor Awakening sind die Karten nicht. Dafür halten Eure Truppen mehr aus und das Stein-Schere-Papier-Prinzip früherer Teile wurde stark zurückgefahren – Ihr kämpft freier und müsst nicht ständig mit fiesen One-Hit-Kills rechnen. Nur verbringt Ihr auch einen großen Teil der Zeit mit sozialer Interaktion – und die ist eben nicht optional. Hier wird nicht nur viel Handlung vermittelt, die sozialen Gefüge haben auch einen großen Anteil an der Entwicklung der Figuren, einfach ignorieren ist also keine Option.

Dara Varfolomeeva meint: Three Houses macht es mir nicht leicht. Da haben wir das von ”Game of Thrones” inspirierte Drama um die drei Nationen, trotzdem gehen wir täglich in Persona-Manier zur Schule, unterrichten junge Leute und helfen bei ihren Problemen. Die Kämpfe nehmen in den ersten 10 bis 20 Spielstunden einen viel niedrigeren Stellenwert ein als früher, was alte Fans abschrecken könnte. Dafür bietet das Spiel viel Neues, das den Geschmack moderner J-RPG-Lieb­haber perfekt treffen sollte. Ihr erkundet und entdeckt, werbt Studenten ab und arbeitet daran, einen schlag­kräftigen Trupp zu trainieren. Da darf man sich auch mal Zeit nehmen, in Ruhe Tee zu trinken oder einen Angelwettbewerb zu gewinnen.

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Spriggan
I, MANIAC
Spriggan

Also ich habe nach knapp 45h die erste Route mit dem Kaiserreich beendet (die alternative, 4. Route..). Die Story hat mir eigentlich sehr gut gefallen (gibt da den einen und anderen Twist), wenn ich was zu bemängeln habe, dann das es für meinen Geschmack bei den Gefechten zu wenige Maps gibt.. Allerdings finde ich es spielerisch nicht so gut wie die 3DS Ableger..

ninboxstation
I, MANIAC
ninboxstation

ich liebe FE3H.., mehr als die 3DS FEs.., kommt aber spielerisch nicht an die GBA und NGC/Wii Versionen..

Ich zocks auf ” hard” & Classic,.. dennoch sind die Kämpfe nicht so taktisch wie meine lieblinge (hier gehts primär um die richtigen Unites EXP zu geben bzw. für EXP (und Bonds) zu plazieren)…

mochte das “Persona” Gameplay anfangs nicht so, geniesse dies inzwischen (wenn man gute Einheiten ausseerhalb der House jagdt).., hätte aber lieber bessern Fight Gameplay als dies “Persona light” Aspekt…

ich hätte ev. ne Tick mehr als 86% gegeben, kanns aber gut verstehen..

Anonymous
Gast
Anonymous

Mir hat das Setting und das ganze Drumherum nicht so gefallen, so daß ich das Spiel nach ca. 30 Stunden abgebrochen hatte.

Max Snake
I, MANIAC
Max Snake

Das verstehe ich nicht.

Gast

Nach den miesen casual-Teile mit Waifu Gedöns auf den 3DS bin ich sehr skeptisch.