Forgive Me Father – im Test (PS4)

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Während auf Steam der zweite Teil gerade parallel in die Early-Access-Phase startet, dürfen sich Konsolenspieler freuen, dass sie den Erstling mit allen bisher veröffentlichten Updates erhalten. Der Cthulhu-Shooter richtet sich an Fans der 1990er-Jahre-Action-Schule. Zeiten, in denen Worte wie ”Nachladen” und ”automatische Lebensregenera­tion” nicht existierten.

Ihr ballert Euch entweder in der Haut einer Journalistin oder der eines Priesters durch eine ca. achtstündige Storykampagne, die in etwa zehnminütige Levels eingeteilt ist. Ganz retro sammelt Ihr dabei farbige Schlüssel ein oder stellt Euch in Arenakämpfen Tentakelgestalten, verrückten Kultisten und Zombie-Gangstern.

Ein paar moderne ­Einflüsse gibt es dann aber doch. Ihr sammelt ständig Erfahrung, um in einem Fähigkeitenbaum die wertvollen Passivboni wie mehr Munition hochzuschrauben, Eure Knarren zu verbessern oder auch zu modifizieren. So wird aus der simplen Shotgun ein schleimiger Tentakel-Granatwerfer. Abseits von Hüpfeinlagen, Secrets oder dem einen oder anderen Bosskampf erwarten Euch keine weiteren Überraschungen. Die ­Cthulhu-Story ist kaum mehr als ein Aufhänger.

Besonders hervorzuheben ist jedoch die stilvolle Grafik. Zwar ist die 3D-Levelarchitektur nur Mittelmaß, doch durch die Euch ständig anblickenden, sehr schicken 2D-Comic-Sprites hebt sich die Optik wunderbar von der Genre­konkurrenz ab. Auch der rockig-treibende Soundtrack sorgt besonders in den Arena-Momenten für Shooter-Laune.

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joia
I, MANIAC
joia

mittelmaß, ja, kurzweilig und soweit so gut. habs im sale ergattert und insofern kann ich sowieso nicht jammern. was mir am meisten freude bereitet, ist der klasse sound!

Gast

Ich krieg jedesmal nen Kotzkrampf, wenn ich Boomer-Shooter lese. Nicht wegen den Spielen, sondern wegen dem Begriff.