Geometry Wars 3: Dimensions – im Test (XOne)

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Bizarre Creations wurde zwar von Activision eingestampft, doch ein Projekt lebt weiter: Geometry Wars 3: Dimensions dient nun gar als Flaggschiff für das als Label für digitale Indie-Veröffentlichungen wiedergeborene Sierra und entstand bei Lucis Games – dem neuen Entwicklerstudio vieler ehemaliger Bizarre-Mitstreiter.

Wie gehabt steuert Ihr einen aus einfachen Vektorlinien bestehenden Gleiter durch abgeschlossene Arenen und ballert mit dem zweiten Stick auf ebenso einfach designte Feinde – diese hinterlassen ”Geoms”, die beim Aufsammeln als Punktemultiplikatoren dienen und für die Rekordjagd essenziell sind. Dimensions bleibt bei den klassischen, vom Vorgänger Retro Evolved übernommenen Spielmodi in puncto Spielablauf und Design eng am etablierten Grundkonzept. Das alleine ist lobenswert, den Löwenanteil stellt aber der namensgebende und mit zahlreichen Ergänzungen versehene Karrieremodus dar: Hier werdet Ihr in 50 vordefinierte Levels geschickt, die jeweils mit eigenen Modi und Arenen aufwarten. In denen fliegt Ihr meist auf Kugeln, Röhren oder noch komplexeren Formen umher – das macht das ehemals zweidimensionale Ballern viel tiefgründiger.

Dazu gesellen sich Elemente wie stets präsente Hilfsdrohnen, die Ihr mit Geoms auflevelt, oder knifflige Endboss-Duelle. Abwechslung wird großgeschrieben, auch wenn sich die Gimmicks teilweise im Weg stehen und der simple Geometry Wars-Charme dann leidet. Die Mehrspieler-Modi mit Koop- und Duellvarianten wirken aufgesetzt, doch insgesamt steckt in Geometry Wars 3 genug Qualität, um als würdiger Nachfolger des modernen Ballerspielklassikers zu gelten.

Ulrich Steppberger meint: Richtig neu sind viele Ideen der Dimensions-Kampagne nicht (wie Kenner des Wii-Ablegers Galaxies erkennen werden) – doch zusammen mit den nun ”räumlicheren” Levelkonstrukten ergibt sich ein frischer Reiz. Der Spielablauf ist mir zwar manchmal zu hektisch und die Zielvorgaben zum Erreichen späterer Level unnötig schwer, aber als XL-Zugabe zum (ja auch vorhandenen) klassischen Geometry Wars-Geballere? Immer her damit! Die flotte Twinstick-Action hat sich prima gehalten und sorgt heute noch für launige Vektor-Action.

Gelungene, manchmal überladene Fortsetzung des Kult-Shooters.

Singleplayer9
Multiplayer
Grafik
Sound
Gast

ich persönlich finde diesen Teil als den besten der Reihe – Grafik, Sound und Leveldesign sind Top.Der Schwierigkeitsgrad jedoch ziemlich heftig, bei dem ganzen Effekt-Overkill am Bildschirm verliere ich oft den Überblick 😛 trotzdem extrem motivierend!

nordlicht
I, MANIAC
nordlicht

Habe mir die Demo vom ersten Teil erst jetzt reingezogen. Und war einigermaßen erheitert, weil ich kurz zuvor noch Beat Hazard gezockt habe. Im Vergleich dazu kackt GW aber ganz schön ab, mich wundert, wieso das so gehyped wird.

From Beyond
I, MANIAC
From Beyond

Das zocke ich auch immer mal wieder. Die Level und Upgrades motivieren, ist teilweise aber echt Bockschwer. Glaube, ich habe erst ein Level mit drei Sternen abgeschlossen.